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Ondrej Duda – Der erste Neue ist da! Alle Infos zu Spieler und Transfermodalitäten

„Nach der EM kommt richtig Bewegung rein,” kündigte Manager Michael Preetz an. Er sollte sein Wort halten, denn nur zehn Tage nach dem EM-Finale zwischen Frankreich und Portugal stellt Hertha BSC seinen ersten Neuzugang der Saison 2016/17 vor: Ondrej Duda schließt sich der “alten Dame” an! Wir haben alle bereitstehenden Informationen zu diesem Transfer zusammengefasst.

Heute am Flughafen Tegel gelandet, ging es für die neue Nummer 10 direkt zum Medizincheck bei Herthas Teamärzten Uli Schleicher und Klaus Neye, den er ohne Probleme bestand. Daraufhin begab sich der Slowake auf die Geschäftsstelle, um seinen außerordentlich langen 5-Jahres-Vertrag in Berlin zu unterschreiben. Satte 4,2 Millionen Euro wird Hertha in Raten über drei Jahre an Dudas ehemaligen Verein Legia Warschau zahlen müssen. Eine sehr beachtliche Summe für einen recht klammen Verein wie Hertha – Für den Star der letzten Saison Vladimir Darida zahlte man “nur” 3,8 Millionen Euro.

Manager Michael Preetz freut sich sehr darüber, dass dieser Transfer verwirklicht werden konnte: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Ondrej einen spannenden jungen Spieler mit viel Entwicklungspotential hinzubekommen, der trotz seines Alters bereits viel Erfahrung gesammelt hat.” Trainer Dardai sagt, er habe “eine große Aufgabe” für Duda. “Er hat einen sehr guten Körper, eine positive Ausstrahlung”, sagt er über Duda “Was ihn auszeichnet ist, dass er in die Tiefe geht. So einen Spieler hatte ich bisher nicht.” Der Ungar muss es wissen, schließlich beobachtete er ihn in seiner Funktion als TV-Experte während der EM in Frankreich. Duda war schon in den Mündern der Insidern, doch dieses große Tunier war die Bühne für den jungen Mittelfeldspieler, um sich auf den Zettel der europäischen Vereine zu spielen. Er kam dort dreimal zum Einsatz und konnte sogar einen Treffer gegen Wales erzielen.

Der wohl größte Talent seines Landes spielte bei Legia Warschau im zentral offensiven Mittelfeld und entzückte die dortigen Fans mit seinem Können. Von den Experten des polnischen Fußballs wird er mit Marc Stendera von Eintracht Frankfurt verglichen – Seine besten Attribute sind Technik, Passspiel und Übersicht, besonders im schnellen Kombinationsspiel soll er seine Stärken haben. Seine Schwächen sollen die Defensivarbeit und der körperliche Bereich sein, zwei Dinge, an denen sich aber noch arbeiten lässt. Er selbst schätzt sich wie folgt ein: “Am liebsten spiele ich auf der ‘Zehn’. Dort kann ich am besten mein Kombinationsspiel einbringen. Meine Flanken und Torschüsse sind auch nicht so schlecht, aber das müssen andere beurteilen (lacht). Was ich auf jeden Fall verbessern will, ist mein linker Fuß.” Sein Vorbild war früher die Liverpooler Legende Steven Gerrard, mittlerweile sei es Andreas Iniesta. In seiner letzten Spielzeit für Legia Warschau war er in 27 Spielen an zehn Toren beteiligt. Duda spielte in den vergangenen drei Jahren in der polnischen Liga, wurde dort mit Legia 2014 und 2016 Meister, gewann 2014 den Pokal.

Nun kommt also Hertha und Berlin auf das Talent zu. Duda sieht diese Herausforderung als sehr reizvoll an: “Hertha BSC hat sich ganz konkret und intensiv um mich bemüht. Der Verein und Berlin als Stadt sind sehr attraktiv. Ich sehe hier die Chance, mich weiterzuentwickeln und möchte dazu beitragen, dass wir erfolgreich Fußball spielen werden.” Landsmann und neuer Teamkollege Peter Pekarik fasst es kurz und knackig zusammen: „Es ist ein guter Schritt für Ondrej – und für Hertha auch.“

Wir wünschen Ondrej viel Glück und Erfolg auf dem blau-weißen Wege!

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„Nach der EM kommt richtig Bewegung rein,” kündigte Manager Michael Preetz an. Er sollte sein Wort halten, denn nur zehn Tage nach dem EM-Finale zwischen Frankreich und Portugal stellt Hertha BSC seinen ersten Neuzugang der Saison 2016/17 vor: Ondrej Duda schließt sich der “alten Dame” an! Wir haben alle bereitstehenden Informationen zu diesem Transfer zusammengefasst.

Heute am Flughafen Tegel gelandet, ging es für die neue Nummer 10 direkt zum Medizincheck bei Herthas Teamärzten Uli Schleicher und Klaus Neye, den er ohne Probleme bestand. Daraufhin begab sich der Slowake auf die Geschäftsstelle, um seinen außerordentlich langen 5-Jahres-Vertrag in Berlin zu unterschreiben. Satte 4,2 Millionen Euro wird Hertha in Raten über drei Jahre an Dudas ehemaligen Verein Legia Warschau zahlen müssen. Eine sehr beachtliche Summe für einen recht klammen Verein wie Hertha – Für den Star der letzten Saison Vladimir Darida zahlte man “nur” 3,8 Millionen Euro.

Manager Michael Preetz freut sich sehr darüber, dass dieser Transfer verwirklicht werden konnte: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Ondrej einen spannenden jungen Spieler mit viel Entwicklungspotential hinzubekommen, der trotz seines Alters bereits viel Erfahrung gesammelt hat.” Trainer Dardai sagt, er habe “eine große Aufgabe” für Duda. “Er hat einen sehr guten Körper, eine positive Ausstrahlung”, sagt er über Duda “Was ihn auszeichnet ist, dass er in die Tiefe geht. So einen Spieler hatte ich bisher nicht.” Der Ungar muss es wissen, schließlich beobachtete er ihn in seiner Funktion als TV-Experte während der EM in Frankreich. Duda war schon in den Mündern der Insidern, doch dieses große Tunier war die Bühne für den jungen Mittelfeldspieler, um sich auf den Zettel der europäischen Vereine zu spielen. Er kam dort dreimal zum Einsatz und konnte sogar einen Treffer gegen Wales erzielen.

Der wohl größte Talent seines Landes spielte bei Legia Warschau im zentral offensiven Mittelfeld und entzückte die dortigen Fans mit seinem Können. Von den Experten des polnischen Fußballs wird er mit Marc Stendera von Eintracht Frankfurt verglichen – Seine besten Attribute sind Technik, Passspiel und Übersicht, besonders im schnellen Kombinationsspiel soll er seine Stärken haben. Seine Schwächen sollen die Defensivarbeit und der körperliche Bereich sein, zwei Dinge, an denen sich aber noch arbeiten lässt. Er selbst schätzt sich wie folgt ein: “Am liebsten spiele ich auf der ‘Zehn’. Dort kann ich am besten mein Kombinationsspiel einbringen. Meine Flanken und Torschüsse sind auch nicht so schlecht, aber das müssen andere beurteilen (lacht). Was ich auf jeden Fall verbessern will, ist mein linker Fuß.” Sein Vorbild war früher die Liverpooler Legende Steven Gerrard, mittlerweile sei es Andreas Iniesta. In seiner letzten Spielzeit für Legia Warschau war er in 27 Spielen an zehn Toren beteiligt. Duda spielte in den vergangenen drei Jahren in der polnischen Liga, wurde dort mit Legia 2014 und 2016 Meister, gewann 2014 den Pokal.

Nun kommt also Hertha und Berlin auf das Talent zu. Duda sieht diese Herausforderung als sehr reizvoll an: “Hertha BSC hat sich ganz konkret und intensiv um mich bemüht. Der Verein und Berlin als Stadt sind sehr attraktiv. Ich sehe hier die Chance, mich weiterzuentwickeln und möchte dazu beitragen, dass wir erfolgreich Fußball spielen werden.” Landsmann und neuer Teamkollege Peter Pekarik fasst es kurz und knackig zusammen: „Es ist ein guter Schritt für Ondrej – und für Hertha auch.“

Wir wünschen Ondrej viel Glück und Erfolg auf dem blau-weißen Wege!

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