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Captain Future? Niklas Stark im Fokus

Die Saison 2018/19 steht vor der Tür, deshalb wollen wir die letzten Wochen vor dem Bundesligastart nutzen und euch regelmäßig unsere prospects vorstellen. Welchem Spieler trauen wir Besonderes zu? Wen werden wir intensiv beobachten? Wer ist unser persönlicher Liebling in der Saison 2018/19 und warum? Den Anfang machen wir mit Niklas Stark, denn die vierte Saison mit Hertha BSC könnte für ihn der  endgültige Durchbruch sein.

Dardai fördert und fordert ihn

Seit Stark im Sommer 2015 vom 1. FC Nürnberg zu Hertha BSC wechselte, baut Pal Dardai auf den gebürtigen Bayern. In der Hinrunde der Saison 2015/16 bekam Stark erste Kurzeinsätze, ehe er sich dann im Saisonschlussspurt fest in die Mannschaft spielen konnte und dort mit John Anthony Brooks die Innenverteidigung bildete (insgesamt 21 Buli-Einsätze). Dabei setzte er sich gegen die etablierten Sebastian Langkamp und Fabian Lustenberger durch. In der darauffolgenden Saison kam das Defensivtalent dann regelmäßig zu Einsätzen (27). Dardai testete Stark teils in der Innenverteidigung, teils im defensiven Mittelfeld. Nachdem Stark in Folge eines Rippenbruchs bei der U21-EM im Sommer 2017 angeschlagen in die Saison ging und anfänglich mit einigen Formschwankungen zu kämpfen hatte, konnte er sich in der Saison 2017/18 endgültig auf der rechten Innenverteidigerposition festspielen: Stark absolvierte 26 Buli-Einsätze, 4 Europa League- und ein DFB-Pokalspiel. Dardai hat ihn also sukzessive zu einem festen Bestandteil der Innenverteidigung gemacht – und Stark dankt es ihm mit Leistung.

Das Berliner Innenverteidigerduo: Niklas Stark und Karim Rekik – Foto: Boris Streubel Bongarts Getty Images

Der Spieler Niklas Stark

Niklas Starks größte Qualität ist seine saubere und effiziente Verteidigungsarbeit. Der Defensivakteur kassierte in der  Saison 2017/18 in 26 Einsätzen lediglich zwei Gelbe Karten. Dabei zog er in insgesamt 238 geführten Zweikämpfen (Rekik 202) nur 28 Fouls (Rekik 20). Er hatte im Schnitt pro Spiel zwei Tacklings (Rekik 1,5) und 6 klärende Aktionen (Rekik 4). Auch in der Luft räumte er mit 83 gewonnenen Kopfballduellen (Rekik 70) viel ab. Stark ist trotz seines Alters (er ist “erst” 23 Jahre alt) bereits ein Hauptpfeiler der Berliner Defensive. Lediglich im Aufbau- und Passspiel fällt er leicht ab. Dort ist Karim Rekik deutlich stärker und präsenter als Stark. Auch ein Jordan Torunarigha spielt einen spektakuläreren Ball. Will Niklas Stark zu den besten Abwehrspielern gehören, muss er hier noch aktiver werden und das Spiel von hinten mit aufbauen und prägen.

Der geborene Leader?

Doch Pal Dardai will von seinem Schützling nicht nur kontinuierliche Leistung, sondern auch mehr Mentalität und Führungsstärke: „Niklas muss jetzt umsetzen, was er sich schon lange vornimmt. Ich erwarte von ihm da eine Steigerung. Dass tue ich, weil ich weiß, dass er das drauf hat.” Anforderungen, die Stark auch an sich selber stellt. Der 23-jährige war die unangefochtene Führungsfigur bei der U21 und ein Vorbild an Mentalität, als er sich mit einer gebrochenen Rippe durch das siegreiche U21-Europameisterschaftsturnier kämpfte.

Auch bei Hertha möchte Stark mehr Verantwortung übernehmen – vielleicht auch irgendwann das Kapitänsamt? Seine Chancen könnten nicht besser sein. Kapitän Vedad Ibisevic hat nur noch bis 2019 Vertrag, danach wird Trainer Pal Dardai die Kapitänsbinde neu vergeben müssen. Stark steht auf Grund seiner Leistung und seiner Persönlichkeit sicherlich weit oben auf der Kandidatenliste, er muss aber auch dem Trainer zeigen, dass er die Mannschaft mitreißen und führen kann. Denn neben den spielerrischen Problemen der Mannschaft wurde in der Saison 2017/18 auch deutlich, dass Hertha BSC ein Mentalitätsproblem hatte. Jedes Mal, wenn es die Gelegenheit gab, in der Tabelle einen großen Schritt in Richtung Europa zu machen, versagten die Berliner. Dardai muss dieses Problem lösen und Niklas Stark soll ihm anscheinend dabei helfen. Ob das gelingt, wird die kommende Saison zeigen.

Die Spielzeit 2018/19 wird für die Mannschaft eine Spielzeit des Umbruchs werden. Alte und verdiente Spieler rücken immer mehr in den Hintergrund (Pekarik, Ibisevic, Kalou, Lustenberger und Skjelbred), dafür drängen hochtalentierte, aber noch unerfahrene Jungspunde ins Team (z.B. Maier, Klünter und Köpke). Die neuen und jungen Spieler werden einen verlässlichen Fixpunkt in der Mannschaft benötigen – dies kann und muss Niklas Stark sein. Mit seiner Erfahrung ist er bereits einer junger “Alter”, dem damit eine Führungsrolle naturgemäß zufällt. Bereits 98 Bundesliga-Einsätze hat er zu verzeichnen.

Perspektive Nationalmannschaft?

Schafft Niklas Stark den Sprung von der U21 zur Nationalmannschaft? – Foto: JANEK SKARZYNSKI AFP Getty Images

Niklas Stark muss der nächste Nationalspieler von Hertha BSC werden. Warum? Die Nationalmannschaft wird nach der enttäuschenden Weltmeisterschaft in Russland einen Umbruch erleben. Ebenso ist (noch) nicht klar, wie lange noch Mats Hummels und Jerome Boateng im Nationalmannschaftstrikot auflaufen wollen oder dürfen. Und danach ist die Konkurrenz für Stark durchaus überschaubar. Antonio Rüdiger, Niklas Süle oder Shkodran Mustafi sind zwar sehr gute Spieler aber für Niklas Stark nicht uneinholbar. Auch ist Marvin Plattenhardt der spielende Beweis, dass man mit soliden und kontinuierlichen Leistungen auch als Spieler von Hertha BSC Nationalspieler werden kann. Dafür muss Stark sich jedoch mit beständigen Leistungen, einer verbesserten Spieleröffnung und durch die Übernahme von Verantwortung im Berliner Team dem Bundestrainer Joachim Löw aufdrängen.

Wohin führt sein Weg?

Es ist bereits anderen Vereinen aufgefallen, dass Niklas Stark ein überaus talentierter Defensivakteur ist. So wollte beispielsweise im Sommer 2017 der Hamburger Sportverein Stark für ca. 8 Mio. Euro verpflichten, doch Hertha-Manager Michael Preetz lehnte ab und verlängerte mit Stark dessen Vertrag bis 2022. Dass die Berliner mit einem Transfer von Stark, der aktuell einen Marktwert von 15 Mio. (transfermarkt.de) hat, Kasse machen wollen, wie bei John Anthony Brooks, ist nicht wahrscheinlich. Dardai war von Brooks wegen dessen schwankenden Leistungen und regelmäßigen Konzentrationsfehlern nicht zu 100% überzeugt. Mit Stark haben sie einen nahezu kompletten, aber immer noch entwicklungsfähigen deutschen Defensivspezialist, der auch mit einer hohen Ablöse nur sehr schwer zu ersetzen sein dürfte.

Berlin und Hertha BSC haben auch zukünftig Niklas Stark viel zu bieten. Ein Trainer der ihm vertraut sowie ein ruhiges Umfeld. Stark könnte in Berlin als zukünftiger Leader eine vielversprechende Ära anführen. Wenn es Dardai in den nächsten zwei, drei Jahren gelingt, die Talente des goldenen 2000er Jahrgangs sinnvoll in die Berliner Mannschaft zu integrieren, dann ist für Hertha BSC und Niklas Stark vieles möglich.

Erwartungen

Niklas Stark wird in der Saison 2018/19 einer der spannendsten Spieler bei Hertha BSC sein. Er ist bereits jetzt ein Leistungsträger, hat aber auch noch Potential nach oben (Aufbauspiel und Torgefahr durch Kopfbälle). Das Berliner Team wird einen Umbruch erleben, aus dem Stark als neuer Kapitän hervorgehen kann. Mit dem U21-EM-Gewinn hat Stark bereits gezeigt, dass er das Zeug dafür hat. Es wird Zeit, dass er diese Mentalität und diesen Siegeswillen in Berlin zeigt und die Herthaner nach vorne führt.

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[…] Niklas Stark, Jordan Torunarigha und Karim Rekik – diese drei Akteure würden in dem besagten System wohl gemeinsam starten. Schaut man auf ihre Stärken, so lässt sich davon ausgehen, dass sie in einer Dreierkette gut funktionieren könnten. Alle drei (besonders Torunarigha) sind überdurchschnittlich schnelle Innenverteidiger und alle drei verfügen über einen soliden bis guten Spielaufbau. Stark und Rekik fallen zudem regelmäßig durch gutes Stellungsspiel auf, Torunarigha hat hierbei noch kleine Wackler, konnte diese in der Vergangenheit aber oft durch sein Tempo und Zweikampfverhalten ausbügeln. Auf dem Papier sieht das verfügbare Aufgebot also passend aus. Als Backups sind Fabian Lustenberger und die beiden Eigengewächse Florian Baak und Sidney Friede vorgesehen. Letzterer ist wie Lustenberger gelernter “Sechser”, hat sich in der laufenden Vorbereitung allerdings als gute Alternative für die Innenverteidigung aufgedrängt. […]

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[…] die trotz ihres jungen Alters eine Rolle in der kommenden Saison spielen könnten. Im zweiten Teil unserer Artikelreihe zu den Prospects dieser Spielzeit sollen die beiden Juwele vorgestellt und eine erste Einschätzung abgegeben werden, ob sie sich […]

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    Ich sehe es eher andersherum: steigert sich Stark nicht deutlich in dieser Saison, wird es eng für ihn Dass Jordan T. auf die Bank musste, wegen des gesetzten IV- Duos, war schon in der letzten Saison schwer begründbar. Köpke ist alles, nur kein Stürmer mit Tor- Garantie, wird über den Status des Ergänzungsspielers nie hinauskommen. Klünther fehlen spielerische Mittel

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[…] seinen Ausbildungsverein absolvierte Niklas Stark eine souveräne […]

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[…] ist tatsächlich viel Qualität in der Mannschaft, vor allem in den zentralen Abwehrpositionen, mit Niklas Stark, Karim Rekik und Jordan Torunarigha. Zudem können im 3-4-3 System, mit Valentino Lazaro und Marvin […]

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Das Berliner Innenverteidigerduo: Niklas Stark und Karim Rekik – Foto: Boris Streubel Bongarts Getty Images

Der Spieler Niklas Stark

Niklas Starks größte Qualität ist seine saubere und effiziente Verteidigungsarbeit. Der Defensivakteur kassierte in der  Saison 2017/18 in 26 Einsätzen lediglich zwei Gelbe Karten. Dabei zog er in insgesamt 238 geführten Zweikämpfen (Rekik 202) nur 28 Fouls (Rekik 20). Er hatte im Schnitt pro Spiel zwei Tacklings (Rekik 1,5) und 6 klärende Aktionen (Rekik 4). Auch in der Luft räumte er mit 83 gewonnenen Kopfballduellen (Rekik 70) viel ab. Stark ist trotz seines Alters (er ist “erst” 23 Jahre alt) bereits ein Hauptpfeiler der Berliner Defensive. Lediglich im Aufbau- und Passspiel fällt er leicht ab. Dort ist Karim Rekik deutlich stärker und präsenter als Stark. Auch ein Jordan Torunarigha spielt einen spektakuläreren Ball. Will Niklas Stark zu den besten Abwehrspielern gehören, muss er hier noch aktiver werden und das Spiel von hinten mit aufbauen und prägen.

Der geborene Leader?

Doch Pal Dardai will von seinem Schützling nicht nur kontinuierliche Leistung, sondern auch mehr Mentalität und Führungsstärke: „Niklas muss jetzt umsetzen, was er sich schon lange vornimmt. Ich erwarte von ihm da eine Steigerung. Dass tue ich, weil ich weiß, dass er das drauf hat.” Anforderungen, die Stark auch an sich selber stellt. Der 23-jährige war die unangefochtene Führungsfigur bei der U21 und ein Vorbild an Mentalität, als er sich mit einer gebrochenen Rippe durch das siegreiche U21-Europameisterschaftsturnier kämpfte.

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