BundesligaHertha BSC

Wie wichtig sind die “alten Herren” der “alten Dame”?

Der gute Saisonstart hat Hertha BSC vor allem seiner jungen Mannschaft zu verdanken. Namen wie Valentino Lazaro, Arne Maier, Jordan Torunarigha, Dennis Jastrzembski und auch Ondrej Duda sind in aller Munde. Doch wie wichtig sind dabei die „älteren“ Spieler? Welche Rolle nehmen Vedad Ibisevic, Salomon Kalou, Per Skjelbred und Fabian Lustenberger bei der “alten Dame” ein?

Mit nur drei Spielern über 23 Jahren in der Startelf gegen Schalke 04 konnte man drei Punkte holen. Die jungen Spieler von Hertha, insbesondere die aus der eigenen Jugendakademie, machen immer mehr auf sich aufmerksam. In Gelsenkirchen standen gleich drei Spieler aus der Jugendakademie in der Startelf, zwei weitere (Dennis Jastrzembski, Palko Dardai) saßen auf der Bank. Trotzdem sind die erfahrenen Spieler im Team nicht wegzudenken, und könnten im Verlauf der Saison noch eine wichtige Rolle spielen.

Vedad Ibisevic (34 Jahre, Vertrag läuft im Sommer 2019 aus.)

Dass der „Vedator“ bereits nach drei Pflichtspielen zwei Treffer erzielt hat ist allein schon ein Zeichen dafür, dass der Berliner Kapitän noch nicht sein letztes Wort gesprochen hat. Gerade nach der Verletzung von Davie Selke in der Vorbereitung war der Bosnier gefragt. Er sollte für Tore zum Saisonstart sorgen, und er enttäuschte nicht. Gegen Braunschweig und Nürnberg erzielte er jeweils den Siegtreffer, und ließ die Zweifel um seinen sportlichen Wert schnell verstummen.

Überzeugte bereits bei Saisonstart – Vedad Ibisevic

Auf dem Platz ist der Kapitän eine starke Persönlichkeit. Gerade die jungen Spieler im Team können darauf vertrauen, dass sich Ibisevic für sie einsetzt, den Einen oder Anderen aggressiven Gegenspieler mal “wegschiebt” und mutige Angriffe als Vorlagen verwertet. „Für mich war es eine Ehre, so einem Stürmer ein wichtiges Tor aufzulegen“, lobte Dennis Jastrzembski nach dem Spiel gegen Braunschweig sein Kapitän. Neuzugang Marko Grujic ist ebenfalls begeistert vom “Oldie” seiner Mannschaft: “(…)die Jungs sind wirklich fantastisch, vor allem Vedad Ibisevic. Er spricht meine Sprache. Mit seiner Hilfe fällt es mir sehr leicht, mich der neuen Umgebung anzupassen“.

Sowohl auf dem Trainingsplatz als auch auf dem Spielfeld zeigt er eine Professionalität, die gerade für jüngere Spieler die richtige Inspiration ist. Ob er sich auch im weiteren Verlauf der Saison durchsetzen kann, wenn Davie Selke wieder fit ist und der eine oder andere jüngere Spieler den Durchbruch schafft, ist fraglich. Doch letzte Saison zeigte, dass auch einige Spiele auf der Bank den Bosnier nicht aufhalten. Der Kapitän wird auch diese Saison nicht aus dem Kader wegzudenken sein, allein schon für seine Rolle in der Entwicklung der jungen Berliner Mannschaft.

Salomon Kalou (33 Jahre, Vertrag bis Sommer 2020)

Wie wichtig die Integration der neuen Spieler ist, hat das Beispiel Ondrej Duda gezeigt. Neben seinen Verletzungen hat er in den ersten zwei Jahren in Berlin auch große Probleme gehabt, sich in der Hauptstadt wohlzufühlen. Durch die vielen Pausen hatte er nie wirklich die Möglichkeit, sich einzufügen und die Sprachbarriere zu durchbrechen. Umso schöner sind somit auch die Szenen innerhalb der Mannschaft, die im Moment nach Außen gelangen. Eine wichtige Rolle dabei spielt Salomon Kalou. Der Ivorer sorgte für gute Stimmung nach dem Auswärtsspiel in Gelsenkirchen, als er die „Nummer 10“ feierte.

Einige Tage später sorgte ein weiteres Video für Lächeln, als sich Kalou auf Twitter über die (seiner Einschätzung nach) viel zu schwachen Werte von Duda bei Fifa beschwerte. Ein Detail? Wohl kaum. Ondrej Duda ist voll integriert und fühlt sich wohl, und das spiegelt sich in seinen Leistungen auf dem Platz wider. Nicht zuletzt dank Salomon Kalou, der sich seiner Rolle als Anführer und Motivator in der Mannschaft bewusst ist: „Wir beide (Kalou und Ibisevic) müssen wieder mit gutem Beispiel vorangehen, dem die jungen Spieler folgen können“.

Mitverantwortlich für die Integration der jungen Spieler – Salomon Kalou (Foto: Patrik Stollarz/AFP/Getty Images)

Zudem sorgt sein Lebenslauf bei manch jüngeren Spieler dafür, dass sie sich besonders reinhauen. Javairo Dilrosun sagt bereits bei seiner Ankunft in Berlin, dass er es kaum erwarten könne, neben Salomon Kalou spielen zu dürfen. Der Champions League Sieger sei einer seiner Vorbilder. Inspiration also für den jungen Niederländer, der sein Talent gegen Schalke aufblitzen lassen konnte.

Wie bereits in der Vorbereitung ausgeführt, hat Salomon Kalou natürlich auch einen sportlichen Wert, der nicht zu vernachlässigen ist. Auch er wird mit großer Wahrscheinlichkeit die eine oder andere Partie auf der Bank beginnen, doch aus dem Kader fliegen wird er nicht.

Per Skjelbred (31 Jahre, Vertrag läuft im Sommer 2019 aus)

Der sympathische Norweger ist der einzige Spieler unserer Auflistung, der bisher keine Pflichtspielminute in der aktuellen Saison aufweist. Grund dafür ist vor allem die sehr starke Konkurrenz: die Youngsters im zentralen Mittelfeld (Ondrej Duda, Arne Maier, Marko Grujic) hatten bisher die Nase vorn. Sehr emotional reagierte Pal Dardai, als er Skjelbred vor zwei Wochen mitteilte, dass er ihn nicht im Kader für Schalke nominiert. Auch zum Trainer hat Per Sjkelbred also eine starke Bindung.

Per Skjelbred will zurück ins Kader (Foto: Ottmar Winter/Bongarts/Getty Images)

Die Nummer “3” von Hertha BSC lässt sich jedoch nicht davon verrückt machen und zeigt im Training seinem Trainerteam, dass er bereit ist, in die Bresche zu springen. Wie die Morgenpost berichtete trainiert Skjelbred neben den „normalen“ Trainingseinheiten zusätzlich, und ist fitter denn je. Auch er wird es diese Saison wohl schwer haben, sein Platz im Kader zu behalten. Trotzdem ist er als Spieler sehr wertvoll, da er bei sehr knappen Führungen (und davon gab es nicht wenige in den letzten Jahren) eingewechselt werden kann, und seine Leistung in schwierigen Phasen immer bringt.

Es ist womöglich die letzte Saison des „Vikingers“ bei Hertha BSC. Er wird nicht nur den Fans fehlen, sondern auch seiner Mannschaft und seinem Trainer. Das sagt schon viel darüber aus, wie wertvoll er menschlich für sein Team ist.

Fabian Lustenberger (30 Jahre, Vertrag läuft im Sommer 2019 aus)

Bereits seit 2007 spielt Fabian Lustenberger in Berlin. Bereits jetzt ist er ein wichtiger Teil der Geschichte des Vereins, und mit 30 Jahren auch nicht am Ende seiner Karriere. Der ehemalige Kapitän wurde in den ersten beiden Pflichtspielen nicht eingesetzt, kam aber in Gelsenkirchen in der 67. Minute als dritter Innenverteidiger und zeigte sofort, was er auf dem Platz bewirkt. Sofort nach seiner Einwechslung warf er sich

Lustenberger wurde in Gelsenkirchen eingewechselt (Foto: Dean Mouhtaropoulos/Bongarts/Getty Images)

in Zweikämpfe, schimpfte über das Stellungspiel von Valentino Lazaro und kommunizierte viel mit seiner Verteidigung. „Lusti“ ist in einer sehr talentierten Mannschaft vor allem durch seine Zuverlässigkeit und Stabilität wichtig.

Auch durch seine lange Zeit bei Hertha kann er vielen Spielern, vor allem den Neuzugängen, mit den Eigenarten des Vereins, seiner Traditionen und seiner Geschichte bekannt machen. Der Schweizer weiß wie Hertha funktioniert, wie die Fans ticken und ist ein wichtiger Ansprechpartner für jüngere Spieler. Auf ihn wartet wohl sportlich nur eine Reservistenrolle. Mit der Verletzung von Karim Rekik könnte er aber bereits am Samstag wieder auf dem Platz stehen, da auch Jordan Torunarigha angeschlagen ist. Sollte Lustenberger irgendwann Berlin verlassen, würde er eine riesige Lücke hinterlassen, die so schnell nicht zu ersetzen wäre.

Rune Jarstein (33 Jahre, Vertrag bis Sommer 2021)

Sicherer Rückhalt, auch in dieser Saison (Foto: Patrik Stollarz/AFP/Getty Images)

Auch ein “Oldie”, aber aktuell einer der wichtigsten Spieler im Team, ist Rune Jarstein. Der Torhüter ist in seinen zwei Bundesligaspielen bisher ohne Gegentor geblieben, konnte einen Elfmeter gegen Nürnberg halten und in der Schlussphase der Partie auf Schalke sensationelle Paraden zeigen. Als er sich letzte Saison Patzer leistete, stand die Mannschaft hinter ihrem Torhüter, und einzelne Spieler stärkten ihm auch in den sozialen Netzwerken den Rücken. Der Norweger startete hervorragend in Saison und wird auch in dieser Spielzeit zweifellos die Nummer eins im Tor bleiben.

 


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[…] Skjelbred musste für Marko Grujic eingewechselt werden und konnte seinen ersten Saisoneinsatz feiern. Er zeigte sich hochmotivert und gewohnt zuverlässig in seiner Art und Weise, gegen den Ball zu […]

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[…] die Saison 2018/19 fängt also gut an für Rune Jarstein. Bis wann kann er sein Niveau bei Hertha BSC […]

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Der gute Saisonstart hat Hertha BSC vor allem seiner jungen Mannschaft zu verdanken. Namen wie Valentino Lazaro, Arne Maier, Jordan Torunarigha, Dennis Jastrzembski und auch Ondrej Duda sind in aller Munde. Doch wie wichtig sind dabei die „älteren“ Spieler? Welche Rolle nehmen Vedad Ibisevic, Salomon Kalou, Per Skjelbred und Fabian Lustenberger bei der “alten Dame” ein?

Mit nur drei Spielern über 23 Jahren in der Startelf gegen Schalke 04 konnte man drei Punkte holen. Die jungen Spieler von Hertha, insbesondere die aus der eigenen Jugendakademie, machen immer mehr auf sich aufmerksam. In Gelsenkirchen standen gleich drei Spieler aus der Jugendakademie in der Startelf, zwei weitere (Dennis Jastrzembski, Palko Dardai) saßen auf der Bank. Trotzdem sind die erfahrenen Spieler im Team nicht wegzudenken, und könnten im Verlauf der Saison noch eine wichtige Rolle spielen.

Vedad Ibisevic (34 Jahre, Vertrag läuft im Sommer 2019 aus.)

Dass der „Vedator“ bereits nach drei Pflichtspielen zwei Treffer erzielt hat ist allein schon ein Zeichen dafür, dass der Berliner Kapitän noch nicht sein letztes Wort gesprochen hat. Gerade nach der Verletzung von Davie Selke in der Vorbereitung war der Bosnier gefragt. Er sollte für Tore zum Saisonstart sorgen, und er enttäuschte nicht. Gegen Braunschweig und Nürnberg erzielte er jeweils den Siegtreffer, und ließ die Zweifel um seinen sportlichen Wert schnell verstummen.

Überzeugte bereits bei Saisonstart – Vedad Ibisevic

Auf dem Platz ist der Kapitän eine starke Persönlichkeit. Gerade die jungen Spieler im Team können darauf vertrauen, dass sich Ibisevic für sie einsetzt, den Einen oder Anderen aggressiven Gegenspieler mal “wegschiebt” und mutige Angriffe als Vorlagen verwertet. „Für mich war es eine Ehre, so einem Stürmer ein wichtiges Tor aufzulegen“, lobte Dennis Jastrzembski nach dem Spiel gegen Braunschweig sein Kapitän. Neuzugang Marko Grujic ist ebenfalls begeistert vom “Oldie” seiner Mannschaft: “(…)die Jungs sind wirklich fantastisch, vor allem Vedad Ibisevic. Er spricht meine Sprache. Mit seiner Hilfe fällt es mir sehr leicht, mich der neuen Umgebung anzupassen“.

Sowohl auf dem Trainingsplatz als auch auf dem Spielfeld zeigt er eine Professionalität, die gerade für jüngere Spieler die richtige Inspiration ist. Ob er sich auch im weiteren Verlauf der Saison durchsetzen kann, wenn Davie Selke wieder fit ist und der eine oder andere jüngere Spieler den Durchbruch schafft, ist fraglich. Doch letzte Saison zeigte, dass auch einige Spiele auf der Bank den Bosnier nicht aufhalten. Der Kapitän wird auch diese Saison nicht aus dem Kader wegzudenken sein, allein schon für seine Rolle in der Entwicklung der jungen Berliner Mannschaft.

Salomon Kalou (33 Jahre, Vertrag bis Sommer 2020)

Wie wichtig die Integration der neuen Spieler ist, hat das Beispiel Ondrej Duda gezeigt. Neben seinen Verletzungen hat er in den ersten zwei Jahren in Berlin auch große Probleme gehabt, sich in der Hauptstadt wohlzufühlen. Durch die vielen Pausen hatte er nie wirklich die Möglichkeit, sich einzufügen und die Sprachbarriere zu durchbrechen. Umso schöner sind somit auch die Szenen innerhalb der Mannschaft, die im Moment nach Außen gelangen. Eine wichtige Rolle dabei spielt Salomon Kalou. Der Ivorer sorgte für gute Stimmung nach dem Auswärtsspiel in Gelsenkirchen, als er die „Nummer 10“ feierte.

Einige Tage später sorgte ein weiteres Video für Lächeln, als sich Kalou auf Twitter über die (seiner Einschätzung nach) viel zu schwachen Werte von Duda bei Fifa beschwerte. Ein Detail? Wohl kaum. Ondrej Duda ist voll integriert und fühlt sich wohl, und das spiegelt sich in seinen Leistungen auf dem Platz wider. Nicht zuletzt dank Salomon Kalou, der sich seiner Rolle als Anführer und Motivator in der Mannschaft bewusst ist: „Wir beide (Kalou und Ibisevic) müssen wieder mit gutem Beispiel vorangehen, dem die jungen Spieler folgen können“.

Mitverantwortlich für die Integration der jungen Spieler – Salomon Kalou (Foto: Patrik Stollarz/AFP/Getty Images)

Zudem sorgt sein Lebenslauf bei manch jüngeren Spieler dafür, dass sie sich besonders reinhauen. Javairo Dilrosun sagt bereits bei seiner Ankunft in Berlin, dass er es kaum erwarten könne, neben Salomon Kalou spielen zu dürfen. Der Champions League Sieger sei einer seiner Vorbilder. Inspiration also für den jungen Niederländer, der sein Talent gegen Schalke aufblitzen lassen konnte.

Wie bereits in der Vorbereitung ausgeführt, hat Salomon Kalou natürlich auch einen sportlichen Wert, der nicht zu vernachlässigen ist. Auch er wird mit großer Wahrscheinlichkeit die eine oder andere Partie auf der Bank beginnen, doch aus dem Kader fliegen wird er nicht.

Per Skjelbred (31 Jahre, Vertrag läuft im Sommer 2019 aus)

Der sympathische Norweger ist der einzige Spieler unserer Auflistung, der bisher keine Pflichtspielminute in der aktuellen Saison aufweist. Grund dafür ist vor allem die sehr starke Konkurrenz: die Youngsters im zentralen Mittelfeld (Ondrej Duda, Arne Maier, Marko Grujic) hatten bisher die Nase vorn. Sehr emotional reagierte Pal Dardai, als er Skjelbred vor zwei Wochen mitteilte, dass er ihn nicht im Kader für Schalke nominiert. Auch zum Trainer hat Per Sjkelbred also eine starke Bindung.

Per Skjelbred will zurück ins Kader (Foto: Ottmar Winter/Bongarts/Getty Images)

Die Nummer “3” von Hertha BSC lässt sich jedoch nicht davon verrückt machen und zeigt im Training seinem Trainerteam, dass er bereit ist, in die Bresche zu springen. Wie die Morgenpost berichtete trainiert Skjelbred neben den „normalen“ Trainingseinheiten zusätzlich, und ist fitter denn je. Auch er wird es diese Saison wohl schwer haben, sein Platz im Kader zu behalten. Trotzdem ist er als Spieler sehr wertvoll, da er bei sehr knappen Führungen (und davon gab es nicht wenige in den letzten Jahren) eingewechselt werden kann, und seine Leistung in schwierigen Phasen immer bringt.

Es ist womöglich die letzte Saison des „Vikingers“ bei Hertha BSC. Er wird nicht nur den Fans fehlen, sondern auch seiner Mannschaft und seinem Trainer. Das sagt schon viel darüber aus, wie wertvoll er menschlich für sein Team ist.

Fabian Lustenberger (30 Jahre, Vertrag läuft im Sommer 2019 aus)

Bereits seit 2007 spielt Fabian Lustenberger in Berlin. Bereits jetzt ist er ein wichtiger Teil der Geschichte des Vereins, und mit 30 Jahren auch nicht am Ende seiner Karriere. Der ehemalige Kapitän wurde in den ersten beiden Pflichtspielen nicht eingesetzt, kam aber in Gelsenkirchen in der 67. Minute als dritter Innenverteidiger und zeigte sofort, was er auf dem Platz bewirkt. Sofort nach seiner Einwechslung warf er sich

Lustenberger wurde in Gelsenkirchen eingewechselt (Foto: Dean Mouhtaropoulos/Bongarts/Getty Images)

in Zweikämpfe, schimpfte über das Stellungspiel von Valentino Lazaro und kommunizierte viel mit seiner Verteidigung. „Lusti“ ist in einer sehr talentierten Mannschaft vor allem durch seine Zuverlässigkeit und Stabilität wichtig.

Auch durch seine lange Zeit bei Hertha kann er vielen Spielern, vor allem den Neuzugängen, mit den Eigenarten des Vereins, seiner Traditionen und seiner Geschichte bekannt machen. Der Schweizer weiß wie Hertha funktioniert, wie die Fans ticken und ist ein wichtiger Ansprechpartner für jüngere Spieler. Auf ihn wartet wohl sportlich nur eine Reservistenrolle. Mit der Verletzung von Karim Rekik könnte er aber bereits am Samstag wieder auf dem Platz stehen, da auch Jordan Torunarigha angeschlagen ist. Sollte Lustenberger irgendwann Berlin verlassen, würde er eine riesige Lücke hinterlassen, die so schnell nicht zu ersetzen wäre.

Rune Jarstein (33 Jahre, Vertrag bis Sommer 2021)

Sicherer Rückhalt, auch in dieser Saison (Foto: Patrik Stollarz/AFP/Getty Images)

Auch ein “Oldie”, aber aktuell einer der wichtigsten Spieler im Team, ist Rune Jarstein. Der Torhüter ist in seinen zwei Bundesligaspielen bisher ohne Gegentor geblieben, konnte einen Elfmeter gegen Nürnberg halten und in der Schlussphase der Partie auf Schalke sensationelle Paraden zeigen. Als er sich letzte Saison Patzer leistete, stand die Mannschaft hinter ihrem Torhüter, und einzelne Spieler stärkten ihm auch in den sozialen Netzwerken den Rücken. Der Norweger startete hervorragend in Saison und wird auch in dieser Spielzeit zweifellos die Nummer eins im Tor bleiben.

 


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[…] Skjelbred musste für Marko Grujic eingewechselt werden und konnte seinen ersten Saisoneinsatz feiern. Er zeigte sich hochmotivert und gewohnt zuverlässig in seiner Art und Weise, gegen den Ball zu […]

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[…] die Saison 2018/19 fängt also gut an für Rune Jarstein. Bis wann kann er sein Niveau bei Hertha BSC […]

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