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“Berlin Invalidenstraße” – ein kleiner Überblick über Herthas Verletztenliste

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Wir wollen euch demnächst in dieser neuen Rubrik “Berlin Invalidenstraße” ein regelmäßiges Update über Herthas Verletztenliste geben.

Hätte jemand voraussagen können, dass Hertha BSC sieben Punkte aus drei Spielen holt, dann hätten wahrscheinlich Fans samt Vereinsführung dies mit Wohlwollen unterschrieben. Allein schon aufgrund der begeisternden Auswärtsspiele in Gelsenkirchen und der Autostadt. Allerdings scheint uns ein kleiner Wermutstropfen zu Beginn der Saison 2018/19 nicht erspart zu bleiben, da sich die Berliner Verletztenliste immer wieder neu füllt und einfach nicht kleiner wird.

Neben unserem Langzeitpatienten Marius Gersbeck (23), der aufgrund eines Kreuzbandrisses (April 2018) wohl erst gegen Ende des Jahres wieder auf dem Trainingsplatz stehen wird, tummeln sich derzeit vier weitere Profis im Lazarett unserer Hertha.

Karim Rekik

Der Niederländer (23) befindet sich zur Zeit in Rehabilitation nach seiner Adduktorenverletzung aus dem Schalke-Spiel. Die bei unserer Nummer 4 betroffene Muskelgruppe ist, besonders bei einer Sportart wie Fußball, sehr anfällig für Zerrungen und Muskelfaserrisse. Um welche dieser Verletzungen es sich genau handelt ist schwer zu sagen. Da sich Rekik allerdings schon in der Reha befindet, dürfte er, wenn keine Komplikationen auftreten, mit etwas Glück gegen Bremen oder spätestens gegen Bayern wieder im Kader sein.

 

 Jordan Torunarigha

Deutlich prekärer scheint die Lage bei Jordan Torunarigha (21). Der ehrgeizige Innenverteidiger, der bislang mit starken Leistungen beeindrucken konnte, zog sich entweder eine Entzündung oder einen Anriss der Achillessehne zu. Cheftrainer Pal Dardai wird, aller Voraussicht nach, ungefähr die nächsten sechs Wochen auf Torunarigha verzichten müssen. Wie schnell Torunarigha dann seinen Fitnessrückstand aufholen kann und auf den Platz zurückkehrt, wird man dann sehen müssen.

 

Maxi Mittelstädt

Maxi Mittelstädts (21) Sprunggelenksverletzung wird wohl eine Ruhigstellung und Entlastung von ca. fünf bis sechs Wochen benötigen, wenn es sich um einen Riss oder Teilabriss des Außenbandes handelt. Meist können die durch Sport verursachten Verletzungen des Sprunggelenkes konservativ (ohne entsprechende Operation) behandelt werden. Auch hier gilt: die Rückkehr auf den Platz hängt davon ab, wie schnell der Linksverteidiger wieder sein altes Fitnesslevel erreicht.

Vladimir Daria

Vladimir Daria (28) laboriert schon seit Juli diesen Jahres an einer hartnäckigen Knieverletzung. Betroffen ist vermutlich immer noch das Knochenmark, in welchem sich ein Ödem (Einlagerung von Wasser) gebildet hat und somit eine Teilnahme am Mannschaftstraining unmöglich macht. Es ist wirklich schwierig zu sagen wie lange der Sechser noch ausfallen wird. So eine Verletzung kann sehr schmerzhaft sein und das Kniegelenk im Nachhinein weiter beeinträchtigen. Sobald die Therapie anschlägt und die Belastungsschmerzen weniger werden, ist ein schneller Heilungsprozess nicht ausgeschlossen.

 

 

Wie es aussieht, werden Thomas Kraft, Alexander Esswein und Sidney Friede bald wieder zum Team stoßen. Auch Mathew Leckie befindet sich wieder im Mannschaftstraining, auch wenn er noch keine Option sein wird. Ein wenig Entlastung wird es also für die Verletztenliste doch geben.


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Hätte jemand voraussagen können, dass Hertha BSC sieben Punkte aus drei Spielen holt, dann hätten wahrscheinlich Fans samt Vereinsführung dies mit Wohlwollen unterschrieben. Allein schon aufgrund der begeisternden Auswärtsspiele in Gelsenkirchen und der Autostadt. Allerdings scheint uns ein kleiner Wermutstropfen zu Beginn der Saison 2018/19 nicht erspart zu bleiben, da sich die Berliner Verletztenliste immer wieder neu füllt und einfach nicht kleiner wird.

Neben unserem Langzeitpatienten Marius Gersbeck (23), der aufgrund eines Kreuzbandrisses (April 2018) wohl erst gegen Ende des Jahres wieder auf dem Trainingsplatz stehen wird, tummeln sich derzeit vier weitere Profis im Lazarett unserer Hertha.

Karim Rekik

Der Niederländer (23) befindet sich zur Zeit in Rehabilitation nach seiner Adduktorenverletzung aus dem Schalke-Spiel. Die bei unserer Nummer 4 betroffene Muskelgruppe ist, besonders bei einer Sportart wie Fußball, sehr anfällig für Zerrungen und Muskelfaserrisse. Um welche dieser Verletzungen es sich genau handelt ist schwer zu sagen. Da sich Rekik allerdings schon in der Reha befindet, dürfte er, wenn keine Komplikationen auftreten, mit etwas Glück gegen Bremen oder spätestens gegen Bayern wieder im Kader sein.

 

 Jordan Torunarigha

Deutlich prekärer scheint die Lage bei Jordan Torunarigha (21). Der ehrgeizige Innenverteidiger, der bislang mit starken Leistungen beeindrucken konnte, zog sich entweder eine Entzündung oder einen Anriss der Achillessehne zu. Cheftrainer Pal Dardai wird, aller Voraussicht nach, ungefähr die nächsten sechs Wochen auf Torunarigha verzichten müssen. Wie schnell Torunarigha dann seinen Fitnessrückstand aufholen kann und auf den Platz zurückkehrt, wird man dann sehen müssen.

 

Maxi Mittelstädt

Maxi Mittelstädts (21) Sprunggelenksverletzung wird wohl eine Ruhigstellung und Entlastung von ca. fünf bis sechs Wochen benötigen, wenn es sich um einen Riss oder Teilabriss des Außenbandes handelt. Meist können die durch Sport verursachten Verletzungen des Sprunggelenkes konservativ (ohne entsprechende Operation) behandelt werden. Auch hier gilt: die Rückkehr auf den Platz hängt davon ab, wie schnell der Linksverteidiger wieder sein altes Fitnesslevel erreicht.

Vladimir Daria

Vladimir Daria (28) laboriert schon seit Juli diesen Jahres an einer hartnäckigen Knieverletzung. Betroffen ist vermutlich immer noch das Knochenmark, in welchem sich ein Ödem (Einlagerung von Wasser) gebildet hat und somit eine Teilnahme am Mannschaftstraining unmöglich macht. Es ist wirklich schwierig zu sagen wie lange der Sechser noch ausfallen wird. So eine Verletzung kann sehr schmerzhaft sein und das Kniegelenk im Nachhinein weiter beeinträchtigen. Sobald die Therapie anschlägt und die Belastungsschmerzen weniger werden, ist ein schneller Heilungsprozess nicht ausgeschlossen.

 

 

Wie es aussieht, werden Thomas Kraft, Alexander Esswein und Sidney Friede bald wieder zum Team stoßen. Auch Mathew Leckie befindet sich wieder im Mannschaftstraining, auch wenn er noch keine Option sein wird. Ein wenig Entlastung wird es also für die Verletztenliste doch geben.


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