BundesligaEinzelkritikHertha BSC

Einzelkritik 7. Spieltag: 1. FSV Mainz 05 – Hertha BSC

Der 7. Spieltag hatte es in sich: Sieben Tore in Dortmund, vier in Hannover, Bayern verliert 0:3 und der erste Trainer wird entlassen. Nur in Mainz passierte so gut wie nichts. Ein 0-0 war das Ergebnis eines zähen Spiels, was viele auch so erwartet hatten. Der Punktgewinn ist im Ergebnis sicherlich verdient, ein ähnliches Spiel hatte Hertha letzte Saison in Mainz noch mit 0-1 verloren. Unsere Einzelkritik zum Remis in Mainz.

Tor

Rune Jarstein – Note: 2

(Foto: Juergen Schwarz/Bongarts/Getty Images)

Rune Jarstein ist zurück im Hertha-Tor und es wirkte, als ob er nie weg war. Sein Ersatz, Thomas Kraft, hatte gegen den FC Bayern seine Sache klasse gemacht, und doch gab es für Pal Dardai kein Grund, die Hierachie im Tor zu ändern. Jarstein ist wieder fit und zeigte gegen Mainz warum er weiterhin so wertvoll ist.

Er fing drei Flanken ab, zeigte eine sehr gute Strafraumbeherrschung, sodass nur selten hohe Bälle eine echte Gefahr darstellten. Gefährlich war dafür der Schuss von Jean-Philippe Gbamin in der 37. Minute, der aus kurzer Distanz aufs Tor schießen konnte. Dessen Schuss konnte Jarstein allerdings mit einem schönen Reflex parieren und hielt auch sonst das, was zu halten war. Viel musste der Norweger im Endeffekt nicht machen, trotzdem wirkte er gewohnt ruhig und unaufgeregt.

Zum dritten Mal konnte er in seinen bisher sechs Bundesligaeinsätzen sein Kasten sauber halten: damit ist er im Kampf um die “Weiße Weste” erst einmal auf dem ersten Platz.

Abwehr

Marvin Plattenhardt – Note: 3

(Foto: Daniel Roland/AFP/Getty Images)

Nach seiner Pause gegen den FC Bayern präsentierte sich Marvin Plattenhardt gewohnt defensiv stabil und erlaubte sich keinen nennenswerten Fehler. Dadurch, dass bei Hertha nur wenig durch die Mitte lief war er mit Valentino Lazaro auf den Außen viel gefragt und hatte auch mit dem Österreicher die meisten Ballaktionen im Berliner Team (Plattenhardt mit 71 Ballaktionen, Lazaro mit 73).

Aus dem Spiel heraus gelang ihm im Spiel nach vorne nur wenig. Erst in den letzten Spielsekunden hätte er tatsächlich noch Davie Selke die Vorlage zum 1-0 geben können. Der Kopfball vom jungen Stürmer wurde jedoch noch entscheidend abgefälscht. Das Zusammenspiel mit Javairo Dilrosun auf der Berliner linken Seite funktionierte nur phasenweise gut.

Vor allem durch seine Ecken konnte der deutsche Nationalspieler für Gefahr sorgen: er gab vier Torschussvorlagen ab, zwei davon wurden mit Davie Selke brandgefährlich. Insgesamt war es eine ordentliche Leistung von Marvin Plattenhardt, der nicht wackelte und die linke Seite gut sicherte. Offensiv hätte sich der 26-Jährige mehr zutrauen können.

Niklas Stark – Note: 3+

(Foto: Ottmar Winter/Bongarts/Getty Images)

Niklas Stark begann die Partie eigentlich gut und hatte seinen Gegenspieler Mateta so gut wie immer im Griff. Er konnte sieben gegnerische Aktionen klären und war vor allem wieder in den Luftzweikämpfen wichtig. Er erlaubte sich keine schlimmen Fehler, hatte eine Zweikampfquote von 50 % (was für ihn kein sehr guter Wert ist). Trotzdem war er defensiv stabil. Lange Pässe nach vorne waren von Stark nicht zu sehen: hatte er den Ball, gab er ihn auf den Seiten weiter. Risiko ging er nicht ein.

Auch gegen Mainz also zeigte sich Stark zuverlässig und souverän. Seine Verletzung Ende der ersten Halbzeit ist die wohl schlechteste Nachricht des Spieltages für Hertha BSC. Mit dieser Verletzung ist somit keiner der drei Stamm-Innenverteidiger der Berliner in den ersten sieben Spielen verletzungsfrei geblieben. Eine genaue Diagnose liegt bisher nicht vor.

Stark wurde von Fabian Lustenberger in der Halbzeit ersetzt. An dieser Stelle natürlich von uns: Gute Besserung Niklas Stark.

Karim Rekik – Note: 2-

(Foto: Daniel Roland/AFP/Getty Images)

Eine Passquote von 90%, vier geklärte Aktionen und sechs von zehn gewonnene Zweikämpfe: Karim Rekik zeigte gegen Mainz eine ordentliche Partie. Es brennte nur selten was in der Hertha-Abwehr an. Wenn es gefährlich wurde, lag es nicht am Niederländer. Als Niklas Stark verletzt raus verteidigte Rekik an der Seite von Fabian Lustenberger.

Das Zusammenspiel der Beiden funktionierte zwar nicht so gut wie das Duo Rekik-Stark, trotzdem gab es nur selten Probleme. In der 70.Minute wusste weder Lustenberger, noch Rekik wer eigentlich den Mainzer Stürmer Jean-Philippe Mateta decken sollte. So fiel beinahe das 0-1, der Kopfball vom Mainzer flog jedoch knapp am Pfosten vorbei.

Insgesamt war es ein eher ruhiges Spiel für Karim Rekik, der in den nächsten Wochen wohl in Abwehsenheit von Niklas Stark die Chefrolle in der Innenverteidigung übernehmen wird.

Valentino Lazaro – Note: 3+

(Foto: Daniel Roland/AFP/Getty Images)

Valentino Lazaro zu bewerten ist schon immer schwer gewesen. Der Österreicher hat so viel Talent und Potenzial, dass es unvermeidbar ist, höhere Erwartungen an ihn zu setzen. Gegen Mainz hat Lazaro zwar kein schlechtes Spiel gemacht, trotzdem ließ er insbesondere im Spiel nach vorne meistens die genialen Momente vermissen, die er noch gegen den FC Bayern gezeigt hatte.

Wie bereits angesprochen hat er die meisten Ballkontakte bei Hertha gehabt, und war oft sowohl offensiv, als auch defensiv gefordert. Er konnte im ganzen Spiel “nur” drei Flanken schlagen, davon wurde eine ganz besonders gefährlich. Nach schönem Kombinationsspiel mit Ondrej Duda in der 26. Minute konnte Lazaro sehenswert auf Ibisevic flanken, dessen Kopfball den Pfosten traf. Lazaro war somit direkt an der besten Hertha-Chance im ganzen Spiel beteiligt.

Allgemein hatte Lazaro Anfang der ersten Halbzeit einige gute Kombinationen mit Salomon Kalou und Ondrej Duda zeigen können. Im Laufe des Spiels hatte er weniger Raum um nach vornezu gehen und es entstanden weniger Szenen im letzten Drittel. Seine Passquote in der gegnerischen Hälfte ist mit knapp 79% angekommenen Pässen sehr gut. Der 22-Jährige erlaubte sich auch gegen Mainz ab und zu defensive Stellungsfehler, wie in der 38. Minute, wo er gegen Jean-Philippe Gbamin zu spät kam, und dieser beinahe das 0-1 erzielte.

Insgesamt eine ordentliche Leistung des Österreichers, ohne die ganz großen Höhepunkte.

Mittelfeld

Arne Maier – Note: 4+

(Foto: Juergen Schwarz/Bongarts/Getty Images)

Das Mittelfeld von Hertha schaffte es gegen Mainz nicht, über 90 Minuten die Oberhand zu gewinnen. Arne Maier konnte zwar einige Bälle im Mittelfeld sichern, hatte jedoch große Schwierigkeiten gefährliche Szenen nach vorne einzuleiten. Seine Passquote war zwar wie gewohnt gut, auch in der gegnerischen Hälfte (84% angekommene Pässe), er erlaubte sich aber Fehlpässe in wichtigen Momenten des Umschaltspiels, sodass zum Beispiel eine aussichtsreiche Kontersituation in der ersten Halbzeit gar nicht erst gefährlich werden konnte.

Allgemein war Maier erneut sehr bemüht und für sein Alter bemerkenswert ruhig. Er lief allerdings etwas weniger als sonst (11,69km.) und sein Einsatz wurde nur selten belohnt. Sein Wille, auch nach vorne zu arbeiten zeigte sich auch durch sein Schussversuch aus der Distanz in der 33.Minute. Ihm gelang allerdings insgesamt zu wenig, sodass keine große Gefahr aus dem Mittelfeld der Hertha entstehen wollte.

Per Skjelbred – Note: 2-

(Foto: Daniel Roland/AFP/Getty Images)

Skjelbred zeigte gegen Mainz wieder, warum er wertvoll für seine Mannschaft sein kann. Seine Bereitschaft, im Mittelfeld um jeden Ball zu kämpfen hat der Norweger am Samstag gezeigt. Er war bissig, leidenschaftlich dabei und warf sich ohne Rücksicht auf Verluste in den Kampf.

Dass das auch nach Hinten losgehen kann zeigte sich allerdings auch. In der 43. Minute grätschte Skjelbred den Mainzer Burkardt um, um ihn daran zu hindern, in den Strafraum zu kommen. Schiedsrichter Daniel Schlager entschied wohl zu Unrecht nicht auf Foulspiel. Nur wenige Zentimeter außerhalb des Strafraums berührte Skjelbred sein Gegenspieler, der sechste Elfmeter gegen Hertha BSC im siebten Spiel lag in der Luft.

Er foulte taktisch in der 69. Minute und holte sich die gelbe Karte. Ansonsten war seine Zweikampfquote sehr gut: er gewann 12 seiner 16 Zweikämpfe. Offensiv war er nur wenig zu sehen, was allerdings nicht seine primäre Aufgabe war. Eine insgesamt engagierte Leistung von Per Skjelbred.

Ondrej Duda – Note: 4-

(Foto: Juergen Schwarz/Bongarts/Getty Images)

Duda begann die Partie sehr ordentlich, in den ersten 25 Minuten konnte er noch auf sich aufmerksam machen und leitete den gefährlichsten Angriff von Hertha in der 26. Minute ein, im Zusammenspiel mit Valentino Lazaro. Dann jedoch bekam er mehr und mehr Schwierigkeiten sich durchzusetzen und fand keine Lösung gegen kompakte Mainzer im Mittelfeld.

Duda’s altbekannte Schwächen kamen phasenweise wieder auf, insbesondere auffallend waren seine Fehlpässe im Aufbauspiel. Nur 57% seiner 38 Pässe kamen an. In den wenigen Kontersituationen der Berliner konnte Duda zu selten die richtige Entscheidung treffen. Bezeichnend für sein eher schwaches Spiel war seine Ecke Anfang der zweiten Halbzeit. Sein Versuch, in den Rückraum zu spielen, ging völlig daneben und gab Mainz eine gute Kontermöglichkeit.

Selbst weist er nur einen abgeblockten Schuss auf, konnte weder eine Torschussvorlage geben, noch eine Flanke. Was für den Slovaken spricht: sein Einsatz. Er lief mit 12,38 km. mehr als jeder andere Spieler auf dem Platz. Es blieb aber ein enttäuschendes Spiel für den besten Torschützen von Hertha. Die Länderspielpause wird ihm die Möglichkeit geben, neue Kraft zu tanken und wieder frischer zu wirken.

Sturm

Javairo Dilrosun – Note: 4-

(Foto: Juergen Schwarz/Bongarts/Getty Images)

Das Spiel lief eigentlich komplett an Javairo Dilrosun vorbei. Der junge Niederländer wirkte wie abgemeldet, konnte kaum seine sonst so auffällige Technik und Geschwindigkeit zeigen. Er spielte einen einzigen Pass im letzten Angriffsdrittel und konnte selber keinen einzigen Schuss abgeben. Er gab nur zwei Flanken ab, die beide nicht ankamen.

Der 20-Jährige führte zehn Zweikämpfe, gewann davon nur sechs (im Vergleich: Salomon Kalou gewann 20 Zweikämpfe im ganzen Spiel). Dadurch, dass in diesem Spiel Dilrosun nicht so viel gelingen wollte, sind die meisten gefährlichen Szenen auf der rechten Seite über Salomon Kalou und Valentino Lazaro entstanden. Die linke Seite der Berliner blieb meistens ungefährlich.

Zu beachten ist: Leistungsschwankungen sind völlig normal bei einem Spieler wie Dilrosun, der seine erste Profisaison spielt. Auch ihm wird die Länderspielpause wohl guttun. Dilrosun wurde in der74. Minute ausgewechselt, für ihn kam Matthew Leckie.

Salomon Kalou – Note: 2

(Foto: Juergen Schwarz/Bongarts/Getty Images)

In einem Spiel, das schwer anzuschauen war, war Salomon Kalou auf Seiten der Berliner wohl der Offensivspieler, der den besten Eindruck hinterließ. Sein Zusammenspiel mit Valentino Lazaro war, wie in den letzten Wochen auch, gut anzusehen. Er wirkte sehr ballsicher, zweikampfstark und ihm war der Drang nach vorne deutlich anzumerken.

Dieser Eindruck bestätigt sich auch in der Statistik: der Ivorer gewann mit 20 gewonnenen Zeikämpfen mehr Zweikämpfe als jeder andere Spieler auf dem Platz. Er versuchte viel auf seiner rechten Seite, In der 50. Minute setzte er sich sehenswert gegen mehrere Mainzer durch und spielte Dilrosun frei, dessen Flanke jedoch abgewehrt wurde.

Auffallend war, dass er auch nach Hinten arbeitete und auch Bälle zurückerobern konnte. Er selbst konnte nur einmal wirklich torgefährlich werden, als sein Schuss in der 64. Minute noch knapp abgefälscht wurde. Der 33-Jährige arbeitete auch gegen Mainz für die Mannschaft, lief erneut über 10 Km. und konnte immer wieder seine Gegenspieler schwindelig spielen. Allerdings wartet er noch immer auf sein erstes Saisontor.

Vedad Ibisevic – Note: 3+

(Foto: Juergen Schwarz/Bongarts/Getty Images)

Eigentlich war Vedad Ibisevic bei Hertha der torgefährlichste Spieler an diesem Tag. Der Kapitän hatte mit drei Torschüssen die meisten Gelegenheiten, mit seinem Aluminium-Treffer in der 26. Minute die beste Chance des Spiels. Trotzdem wurde er nach 61. Minuten durch Davie Selke ersetzt.

Diese Auswechslung war von Pal Dardai wohl ohnehin geplant, um Davie Selke 30 Minuten Spielzeit zu geben. Ibisevic hatte jedoch trotz einzelner Chancen Schwierigkeiten, sich gegen seine Gegenspieler durchzusetzen. Er wurde vor allem durch den Mainzer Kapitän Stefan Bell gut gedeckt. Der 1m92 große Innenverteidiger ließ Ibisevic wenig Raum, sodass der Bosnier auch sieben seiner neun Luftzweikämpfe verlor. Insgesamt konnte er aus seinen wenigen Möglichkeiten kein Treffer erzielen, ihm war jedoch anzumerken, dass er auch aus dem Nichts Torgefahr erbringen kann. Es ist davon auszugehen, dass er sich weiterhin die Spielzeit mit Davie Selke teilen wird.

Einwechslungen

Fabian Lustenberger – Note: 3

(Foto: Juergen Schwarz/Bongarts/Getty Images)

Lustenberger kam zur Halbzeit für den verletzen Niklas Stark rein und musste für 45 Minuten neben Karim Rekik die Mainzer Angriffe abwehren. Viele Fans hatten noch seine Leistung gegen Werder Bremen im Hinterkopf, doch eine solche Leistung wiederholte der Schweizer gegen Mainz nicht. Seine Einwechslung brachte die Defensive der Berliner nicht durcheinander. Einzelne Unstimmigkeiten mit Karim Rekik und Valentino Lazaro sorgten zwar in einzelnen Situationen für Unruhe, führten jedoch nicht zu Gegentoren. Von seinen 16 Pässen kamen auch alle an und er leistete sich kein Fehler. Es war bemerkbar, dass Lustenberger wenig Risiko einging und vor allem die Sicherheitsvarianten wählte. Dadurch vermied er gefährliche Ballverluste, wie noch gegen Bremen, und blieb zuverlässig in seiner defensiven Rolle.

Der Ur-Berliner zeigte gegen Mainz, dass auf ihn Verlass ist. Trotzdem werden in Berlin alle aufatmen, wenn Jordan Torunarigha und Niklas Stark wieder fit sind.

Davie Selke – Note: 3+

(Foto: Boris Streubel/Bongarts/Getty Images)

Das, was Davie Selke schon in den beiden letzten Spiele gezeigt hat, war auch gegen Mainz zu sehen. Der 23-Jährige hat Bock auf Fußballspielen und kommt langsam wieder in Rhythmus. Seine Körpersprache war, sobald er ein Fuß auf dem Rasen hatte, sehr gut und er ging viele Wege, sowohl defensiv als auch offensiv.

In der halben Stunde, die er auf dem Platz stand, konnte er sich zwei gute Kopfballchancen und eine Torschussvorlage erarbeiten. Dazu kamen 5 gewonnen Luftzweikämpfe. Er war präsent und aktiv am Spiel beteiligt, auch wenn ihm lange nicht alles gelang. Selke zeigte auch gegen Mainz, dass er wieder eine gute Alternative zu Vedad Ibisevic ist, und stellt sich der Konkurrenz.

Matthew Leckie – Note: /

(Foto: Daniel Roland/AFP/Getty Images)

Leckie kam in der 74. Minute für Javairo Dilrosun in die Partie. Der Australier sollte mit seinem Tempo und seiner Frische die Mainzer Defensive durcheinanderbringen und für Torgefahr sorgen. Gelungen ist ihm das in der kurzen Zeit nicht.

Er zeigte in Ansätzen seine bekannten Stärken, es war ihm jedoch auch die fehlende Spielpraxis anzumerken. Trotzdem wird es interessant zu beobachten, wie er sich nach der Länderspielpause präsentiert. Womöglich ist Matthew Leckie auch eine Alternative zu Javairo Dilrosun für die Startelf.

 


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Der 7. Spieltag hatte es in sich: Sieben Tore in Dortmund, vier in Hannover, Bayern verliert 0:3 und der erste Trainer wird entlassen. Nur in Mainz passierte so gut wie nichts. Ein 0-0 war das Ergebnis eines zähen Spiels, was viele auch so erwartet hatten. Der Punktgewinn ist im Ergebnis sicherlich verdient, ein ähnliches Spiel hatte Hertha letzte Saison in Mainz noch mit 0-1 verloren. Unsere Einzelkritik zum Remis in Mainz.

Tor

Rune Jarstein – Note: 2

(Foto: Juergen Schwarz/Bongarts/Getty Images)

Rune Jarstein ist zurück im Hertha-Tor und es wirkte, als ob er nie weg war. Sein Ersatz, Thomas Kraft, hatte gegen den FC Bayern seine Sache klasse gemacht, und doch gab es für Pal Dardai kein Grund, die Hierachie im Tor zu ändern. Jarstein ist wieder fit und zeigte gegen Mainz warum er weiterhin so wertvoll ist.

Er fing drei Flanken ab, zeigte eine sehr gute Strafraumbeherrschung, sodass nur selten hohe Bälle eine echte Gefahr darstellten. Gefährlich war dafür der Schuss von Jean-Philippe Gbamin in der 37. Minute, der aus kurzer Distanz aufs Tor schießen konnte. Dessen Schuss konnte Jarstein allerdings mit einem schönen Reflex parieren und hielt auch sonst das, was zu halten war. Viel musste der Norweger im Endeffekt nicht machen, trotzdem wirkte er gewohnt ruhig und unaufgeregt.

Zum dritten Mal konnte er in seinen bisher sechs Bundesligaeinsätzen sein Kasten sauber halten: damit ist er im Kampf um die “Weiße Weste” erst einmal auf dem ersten Platz.

Abwehr

Marvin Plattenhardt – Note: 3

(Foto: Daniel Roland/AFP/Getty Images)

Nach seiner Pause gegen den FC Bayern präsentierte sich Marvin Plattenhardt gewohnt defensiv stabil und erlaubte sich keinen nennenswerten Fehler. Dadurch, dass bei Hertha nur wenig durch die Mitte lief war er mit Valentino Lazaro auf den Außen viel gefragt und hatte auch mit dem Österreicher die meisten Ballaktionen im Berliner Team (Plattenhardt mit 71 Ballaktionen, Lazaro mit 73).

Aus dem Spiel heraus gelang ihm im Spiel nach vorne nur wenig. Erst in den letzten Spielsekunden hätte er tatsächlich noch Davie Selke die Vorlage zum 1-0 geben können. Der Kopfball vom jungen Stürmer wurde jedoch noch entscheidend abgefälscht. Das Zusammenspiel mit Javairo Dilrosun auf der Berliner linken Seite funktionierte nur phasenweise gut.

Vor allem durch seine Ecken konnte der deutsche Nationalspieler für Gefahr sorgen: er gab vier Torschussvorlagen ab, zwei davon wurden mit Davie Selke brandgefährlich. Insgesamt war es eine ordentliche Leistung von Marvin Plattenhardt, der nicht wackelte und die linke Seite gut sicherte. Offensiv hätte sich der 26-Jährige mehr zutrauen können.

Niklas Stark – Note: 3+

(Foto: Ottmar Winter/Bongarts/Getty Images)

Niklas Stark begann die Partie eigentlich gut und hatte seinen Gegenspieler Mateta so gut wie immer im Griff. Er konnte sieben gegnerische Aktionen klären und war vor allem wieder in den Luftzweikämpfen wichtig. Er erlaubte sich keine schlimmen Fehler, hatte eine Zweikampfquote von 50 % (was für ihn kein sehr guter Wert ist). Trotzdem war er defensiv stabil. Lange Pässe nach vorne waren von Stark nicht zu sehen: hatte er den Ball, gab er ihn auf den Seiten weiter. Risiko ging er nicht ein.

Auch gegen Mainz also zeigte sich Stark zuverlässig und souverän. Seine Verletzung Ende der ersten Halbzeit ist die wohl schlechteste Nachricht des Spieltages für Hertha BSC. Mit dieser Verletzung ist somit keiner der drei Stamm-Innenverteidiger der Berliner in den ersten sieben Spielen verletzungsfrei geblieben. Eine genaue Diagnose liegt bisher nicht vor.

Stark wurde von Fabian Lustenberger in der Halbzeit ersetzt. An dieser Stelle natürlich von uns: Gute Besserung Niklas Stark.

Karim Rekik – Note: 2-

(Foto: Daniel Roland/AFP/Getty Images)

Eine Passquote von 90%, vier geklärte Aktionen und sechs von zehn gewonnene Zweikämpfe: Karim Rekik zeigte gegen Mainz eine ordentliche Partie. Es brennte nur selten was in der Hertha-Abwehr an. Wenn es gefährlich wurde, lag es nicht am Niederländer. Als Niklas Stark verletzt raus verteidigte Rekik an der Seite von Fabian Lustenberger.

Das Zusammenspiel der Beiden funktionierte zwar nicht so gut wie das Duo Rekik-Stark, trotzdem gab es nur selten Probleme. In der 70.Minute wusste weder Lustenberger, noch Rekik wer eigentlich den Mainzer Stürmer Jean-Philippe Mateta decken sollte. So fiel beinahe das 0-1, der Kopfball vom Mainzer flog jedoch knapp am Pfosten vorbei.

Insgesamt war es ein eher ruhiges Spiel für Karim Rekik, der in den nächsten Wochen wohl in Abwehsenheit von Niklas Stark die Chefrolle in der Innenverteidigung übernehmen wird.

Valentino Lazaro – Note: 3+

(Foto: Daniel Roland/AFP/Getty Images)

Valentino Lazaro zu bewerten ist schon immer schwer gewesen. Der Österreicher hat so viel Talent und Potenzial, dass es unvermeidbar ist, höhere Erwartungen an ihn zu setzen. Gegen Mainz hat Lazaro zwar kein schlechtes Spiel gemacht, trotzdem ließ er insbesondere im Spiel nach vorne meistens die genialen Momente vermissen, die er noch gegen den FC Bayern gezeigt hatte.

Wie bereits angesprochen hat er die meisten Ballkontakte bei Hertha gehabt, und war oft sowohl offensiv, als auch defensiv gefordert. Er konnte im ganzen Spiel “nur” drei Flanken schlagen, davon wurde eine ganz besonders gefährlich. Nach schönem Kombinationsspiel mit Ondrej Duda in der 26. Minute konnte Lazaro sehenswert auf Ibisevic flanken, dessen Kopfball den Pfosten traf. Lazaro war somit direkt an der besten Hertha-Chance im ganzen Spiel beteiligt.

Allgemein hatte Lazaro Anfang der ersten Halbzeit einige gute Kombinationen mit Salomon Kalou und Ondrej Duda zeigen können. Im Laufe des Spiels hatte er weniger Raum um nach vornezu gehen und es entstanden weniger Szenen im letzten Drittel. Seine Passquote in der gegnerischen Hälfte ist mit knapp 79% angekommenen Pässen sehr gut. Der 22-Jährige erlaubte sich auch gegen Mainz ab und zu defensive Stellungsfehler, wie in der 38. Minute, wo er gegen Jean-Philippe Gbamin zu spät kam, und dieser beinahe das 0-1 erzielte.

Insgesamt eine ordentliche Leistung des Österreichers, ohne die ganz großen Höhepunkte.

Mittelfeld

Arne Maier – Note: 4+

(Foto: Juergen Schwarz/Bongarts/Getty Images)

Das Mittelfeld von Hertha schaffte es gegen Mainz nicht, über 90 Minuten die Oberhand zu gewinnen. Arne Maier konnte zwar einige Bälle im Mittelfeld sichern, hatte jedoch große Schwierigkeiten gefährliche Szenen nach vorne einzuleiten. Seine Passquote war zwar wie gewohnt gut, auch in der gegnerischen Hälfte (84% angekommene Pässe), er erlaubte sich aber Fehlpässe in wichtigen Momenten des Umschaltspiels, sodass zum Beispiel eine aussichtsreiche Kontersituation in der ersten Halbzeit gar nicht erst gefährlich werden konnte.

Allgemein war Maier erneut sehr bemüht und für sein Alter bemerkenswert ruhig. Er lief allerdings etwas weniger als sonst (11,69km.) und sein Einsatz wurde nur selten belohnt. Sein Wille, auch nach vorne zu arbeiten zeigte sich auch durch sein Schussversuch aus der Distanz in der 33.Minute. Ihm gelang allerdings insgesamt zu wenig, sodass keine große Gefahr aus dem Mittelfeld der Hertha entstehen wollte.

Per Skjelbred – Note: 2-

(Foto: Daniel Roland/AFP/Getty Images)

Skjelbred zeigte gegen Mainz wieder, warum er wertvoll für seine Mannschaft sein kann. Seine Bereitschaft, im Mittelfeld um jeden Ball zu kämpfen hat der Norweger am Samstag gezeigt. Er war bissig, leidenschaftlich dabei und warf sich ohne Rücksicht auf Verluste in den Kampf.

Dass das auch nach Hinten losgehen kann zeigte sich allerdings auch. In der 43. Minute grätschte Skjelbred den Mainzer Burkardt um, um ihn daran zu hindern, in den Strafraum zu kommen. Schiedsrichter Daniel Schlager entschied wohl zu Unrecht nicht auf Foulspiel. Nur wenige Zentimeter außerhalb des Strafraums berührte Skjelbred sein Gegenspieler, der sechste Elfmeter gegen Hertha BSC im siebten Spiel lag in der Luft.

Er foulte taktisch in der 69. Minute und holte sich die gelbe Karte. Ansonsten war seine Zweikampfquote sehr gut: er gewann 12 seiner 16 Zweikämpfe. Offensiv war er nur wenig zu sehen, was allerdings nicht seine primäre Aufgabe war. Eine insgesamt engagierte Leistung von Per Skjelbred.

Ondrej Duda – Note: 4-

(Foto: Juergen Schwarz/Bongarts/Getty Images)

Duda begann die Partie sehr ordentlich, in den ersten 25 Minuten konnte er noch auf sich aufmerksam machen und leitete den gefährlichsten Angriff von Hertha in der 26. Minute ein, im Zusammenspiel mit Valentino Lazaro. Dann jedoch bekam er mehr und mehr Schwierigkeiten sich durchzusetzen und fand keine Lösung gegen kompakte Mainzer im Mittelfeld.

Duda’s altbekannte Schwächen kamen phasenweise wieder auf, insbesondere auffallend waren seine Fehlpässe im Aufbauspiel. Nur 57% seiner 38 Pässe kamen an. In den wenigen Kontersituationen der Berliner konnte Duda zu selten die richtige Entscheidung treffen. Bezeichnend für sein eher schwaches Spiel war seine Ecke Anfang der zweiten Halbzeit. Sein Versuch, in den Rückraum zu spielen, ging völlig daneben und gab Mainz eine gute Kontermöglichkeit.

Selbst weist er nur einen abgeblockten Schuss auf, konnte weder eine Torschussvorlage geben, noch eine Flanke. Was für den Slovaken spricht: sein Einsatz. Er lief mit 12,38 km. mehr als jeder andere Spieler auf dem Platz. Es blieb aber ein enttäuschendes Spiel für den besten Torschützen von Hertha. Die Länderspielpause wird ihm die Möglichkeit geben, neue Kraft zu tanken und wieder frischer zu wirken.

Sturm

Javairo Dilrosun – Note: 4-

(Foto: Juergen Schwarz/Bongarts/Getty Images)

Das Spiel lief eigentlich komplett an Javairo Dilrosun vorbei. Der junge Niederländer wirkte wie abgemeldet, konnte kaum seine sonst so auffällige Technik und Geschwindigkeit zeigen. Er spielte einen einzigen Pass im letzten Angriffsdrittel und konnte selber keinen einzigen Schuss abgeben. Er gab nur zwei Flanken ab, die beide nicht ankamen.

Der 20-Jährige führte zehn Zweikämpfe, gewann davon nur sechs (im Vergleich: Salomon Kalou gewann 20 Zweikämpfe im ganzen Spiel). Dadurch, dass in diesem Spiel Dilrosun nicht so viel gelingen wollte, sind die meisten gefährlichen Szenen auf der rechten Seite über Salomon Kalou und Valentino Lazaro entstanden. Die linke Seite der Berliner blieb meistens ungefährlich.

Zu beachten ist: Leistungsschwankungen sind völlig normal bei einem Spieler wie Dilrosun, der seine erste Profisaison spielt. Auch ihm wird die Länderspielpause wohl guttun. Dilrosun wurde in der74. Minute ausgewechselt, für ihn kam Matthew Leckie.

Salomon Kalou – Note: 2

(Foto: Juergen Schwarz/Bongarts/Getty Images)

In einem Spiel, das schwer anzuschauen war, war Salomon Kalou auf Seiten der Berliner wohl der Offensivspieler, der den besten Eindruck hinterließ. Sein Zusammenspiel mit Valentino Lazaro war, wie in den letzten Wochen auch, gut anzusehen. Er wirkte sehr ballsicher, zweikampfstark und ihm war der Drang nach vorne deutlich anzumerken.

Dieser Eindruck bestätigt sich auch in der Statistik: der Ivorer gewann mit 20 gewonnenen Zeikämpfen mehr Zweikämpfe als jeder andere Spieler auf dem Platz. Er versuchte viel auf seiner rechten Seite, In der 50. Minute setzte er sich sehenswert gegen mehrere Mainzer durch und spielte Dilrosun frei, dessen Flanke jedoch abgewehrt wurde.

Auffallend war, dass er auch nach Hinten arbeitete und auch Bälle zurückerobern konnte. Er selbst konnte nur einmal wirklich torgefährlich werden, als sein Schuss in der 64. Minute noch knapp abgefälscht wurde. Der 33-Jährige arbeitete auch gegen Mainz für die Mannschaft, lief erneut über 10 Km. und konnte immer wieder seine Gegenspieler schwindelig spielen. Allerdings wartet er noch immer auf sein erstes Saisontor.

Vedad Ibisevic – Note: 3+

(Foto: Juergen Schwarz/Bongarts/Getty Images)

Eigentlich war Vedad Ibisevic bei Hertha der torgefährlichste Spieler an diesem Tag. Der Kapitän hatte mit drei Torschüssen die meisten Gelegenheiten, mit seinem Aluminium-Treffer in der 26. Minute die beste Chance des Spiels. Trotzdem wurde er nach 61. Minuten durch Davie Selke ersetzt.

Diese Auswechslung war von Pal Dardai wohl ohnehin geplant, um Davie Selke 30 Minuten Spielzeit zu geben. Ibisevic hatte jedoch trotz einzelner Chancen Schwierigkeiten, sich gegen seine Gegenspieler durchzusetzen. Er wurde vor allem durch den Mainzer Kapitän Stefan Bell gut gedeckt. Der 1m92 große Innenverteidiger ließ Ibisevic wenig Raum, sodass der Bosnier auch sieben seiner neun Luftzweikämpfe verlor. Insgesamt konnte er aus seinen wenigen Möglichkeiten kein Treffer erzielen, ihm war jedoch anzumerken, dass er auch aus dem Nichts Torgefahr erbringen kann. Es ist davon auszugehen, dass er sich weiterhin die Spielzeit mit Davie Selke teilen wird.

Einwechslungen

Fabian Lustenberger – Note: 3

(Foto: Juergen Schwarz/Bongarts/Getty Images)

Lustenberger kam zur Halbzeit für den verletzen Niklas Stark rein und musste für 45 Minuten neben Karim Rekik die Mainzer Angriffe abwehren. Viele Fans hatten noch seine Leistung gegen Werder Bremen im Hinterkopf, doch eine solche Leistung wiederholte der Schweizer gegen Mainz nicht. Seine Einwechslung brachte die Defensive der Berliner nicht durcheinander. Einzelne Unstimmigkeiten mit Karim Rekik und Valentino Lazaro sorgten zwar in einzelnen Situationen für Unruhe, führten jedoch nicht zu Gegentoren. Von seinen 16 Pässen kamen auch alle an und er leistete sich kein Fehler. Es war bemerkbar, dass Lustenberger wenig Risiko einging und vor allem die Sicherheitsvarianten wählte. Dadurch vermied er gefährliche Ballverluste, wie noch gegen Bremen, und blieb zuverlässig in seiner defensiven Rolle.

Der Ur-Berliner zeigte gegen Mainz, dass auf ihn Verlass ist. Trotzdem werden in Berlin alle aufatmen, wenn Jordan Torunarigha und Niklas Stark wieder fit sind.

Davie Selke – Note: 3+

(Foto: Boris Streubel/Bongarts/Getty Images)

Das, was Davie Selke schon in den beiden letzten Spiele gezeigt hat, war auch gegen Mainz zu sehen. Der 23-Jährige hat Bock auf Fußballspielen und kommt langsam wieder in Rhythmus. Seine Körpersprache war, sobald er ein Fuß auf dem Rasen hatte, sehr gut und er ging viele Wege, sowohl defensiv als auch offensiv.

In der halben Stunde, die er auf dem Platz stand, konnte er sich zwei gute Kopfballchancen und eine Torschussvorlage erarbeiten. Dazu kamen 5 gewonnen Luftzweikämpfe. Er war präsent und aktiv am Spiel beteiligt, auch wenn ihm lange nicht alles gelang. Selke zeigte auch gegen Mainz, dass er wieder eine gute Alternative zu Vedad Ibisevic ist, und stellt sich der Konkurrenz.

Matthew Leckie – Note: /

(Foto: Daniel Roland/AFP/Getty Images)

Leckie kam in der 74. Minute für Javairo Dilrosun in die Partie. Der Australier sollte mit seinem Tempo und seiner Frische die Mainzer Defensive durcheinanderbringen und für Torgefahr sorgen. Gelungen ist ihm das in der kurzen Zeit nicht.

Er zeigte in Ansätzen seine bekannten Stärken, es war ihm jedoch auch die fehlende Spielpraxis anzumerken. Trotzdem wird es interessant zu beobachten, wie er sich nach der Länderspielpause präsentiert. Womöglich ist Matthew Leckie auch eine Alternative zu Javairo Dilrosun für die Startelf.

 


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