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SV Darmstadt 98 – Hertha BSC: die zweite Runde überstehen

In einigen Stunden ist es soweit! Nach dem Interview mit Matthias vom Kickschuhblog und dem Hoch & Weit Podcast gehen wir im zweiten Teil unserer Vorschau zum Pokalspiel gegen den SV Darmstadt 98 mehr auf Hertha ein. Welche Möglichkeiten hat Pal Dardai, um ein Weiterkommen bestmöglich vorzubereiten?

Der Gegner- Darmstadt als Underdog

Nach vier Niederlagen konnte Darmstadt zuletzt wieder punkten. (Foto: Adam Pretty/Bongarts/Getty Images)

Zunächst lohnt sich ein weiterer Blick auf unseren Gegner. Wie unser Interview-Partner Matthias erwähnte, erhofft sich die Mannschaft von Dirk Schuster einen positiven Lauf. Die letzten Wochen und Monate verliefen alles andere als optimal für die Darmstädter. Doch nach vier Niederlagen in Folge konnte man gegen Regensburg auswärts punkten und zu Hause am letzten Freitag sogar endlich wieder gewinnen (2:0 gegen Greuther Fürth).

Diesen Schwung möchten die “Lilien” im Pokal gegen Hertha mitnehmen. Die Rolle des Außenseiters liegt Darmstadt auch, sagt uns Matthias. Und zweifellos gehen die Berliner als Favorit in diese Partie. Taktisch sollten der Zweitligist, laut Matthias, eher auf die bekannte „Hoch und Weit“-Taktik setzen, also vor allem Ballverluste in Strafraumnähe vermeiden und auf lange Bälle in die Spitze setzen. Dabei wird ein kompaktes Mittelfeld eine große Rolle spielen, angeführt vom besten Torschützen Tobias Kempe.

Letzte Aufeinandertreffen sprechen für die Berliner

Jubelszenen in Pink beim letzten Aufeinandertreffen in Darmstadt. (Foto: Alexander Scheuber/Bongarts/Getty Images)

Die letzten Aufeinandertreffen beider Teams verliefen eher zu Gunsten von Hertha. Zwei Mal konnten die Hauptstädter in Darmstadt gewinnen (2:0, 4:0), einzig am 07. Mai 2016 verlor man im Heimspiel mit 1:2. Die letzte Niederlage in Darmstadt ist lange her, im Jahr 1992. Das letzte Mal im Pokal trafen sich beide Teams zuletzt im Jahr 2006, in der ersten Pokalrunde. Damals konnten sich die Berliner in Darmstadt erst in der Verlängerung knapp mit 1:0 (Tor von Bastürk) durchsetzen.

Eine Statistik, die sich für die Mannschaft von Pal Dardai also sehen lässt. Trotzdem sollte Hertha aufpassen: in den letzten Elf Jahren flog man sieben Mal in der zweiten Runde raus. Ohnehin ist es bei der „alten Dame“ schon immer so gewesen: im Pokal kann alles passieren, egal gegen welchen Gegner – auch wenn unter Pal Dardai eine gewisse Souveränität eingekehrt ist.

Wille und Kampf – Mittel gegen Darmstadt

Gegen Dortmund konnte man sich einen Punkt erkämpfen. (Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)

In den letzten Wochen in der Bundesliga funktionierte lange nicht alles bei Hertha. Doch sowohl im Heimspiel gegen den SC Freiburg, als auch Auswärts in Dortmund war der Mannschaft anzumerken, dass sie unbedingt punkten wollte. Nach dem Abpfiff gegen Freiburg hieß es von einigen Spielern, sie seien unzufrieden mit der eigenen Leistung, da ein Sieg bei dem Spielverlauf Pflicht gewesen wäre.

Auch gegen Dortmund ließ man sich von offensiv überragenden Gegnern und von der Kulisse nicht nervös machen, kämpfte bis zum Schluss. Die Belohnung durch Salomon Kalou in letzter Minute ist ein Zeichen dafür, dass die Einstellung der Mannschaft stimmt. Wille, Kampf (auf dem Platz, nicht auf den Tribünen), Leidenschaft und Coolness vor dem Tor: das sind genau die Stärken, die im Pokalspiel gegen einen unterklassigen Gegner von großem Wert sind. Vielleicht ist das genau das richtige also am heutigen Dienstag gegen Darmstadt. Tatsächlich ist von den Lilien eine hohe körperliche Präsenz zu erwarten: die Berliner werden physisch mithalten müssen, um nicht in Bedrängnis zu kommen.

Dardai mit einigen Auswahlmöglichkeiten

Dardai hat in Darmstadt viele Optionen. (Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)

Pal Dardai kann sich nicht darüber beschweren, er habe keine Wahl bezüglich der Startaufstellung. Gegen Dortmund rotierte Herthas Rekordspieler auf einigen Positionen. Marvin Plattenhardt, Javairo Dilrosun und Derrick Luckassen nahmen wieder auf der Bank Platz. Dafür kehrten Maximilian Mittelstädt, Karim Rekik und Niklas Stark in die Startelf zurück. Auch im System wechselte Dardai. Er stellte auf eine Dreierkette um, mit Mittelstädt und Lazaro als Außenverteidiger im 3-5-2 System. Gegen den BVB funktionierte das System phasenweise gut. Trotzdem kam Dortmund, immerhin die Mannschaft der Stunde, zu einer großen Anzahl an Chancen.

Gegen Darmstadt könnte Dardai dasselbe System nutzen, um die Abwehr der Darmstädter zu knacken. Mit der Dreierkette könnten die Außenverteidiger vor allem mehr Freiheiten bekommen, um Offensiv mitzuwirken. Gerade auch um die langen Bälle der Lilien gut abzufangen wären drei Innenverteidiger nützlich. Auch ein 3-4-3 ist eine Möglichkeit – dieses System packte Dardai auch in der ersten Pokalrunde gegen Eintracht Braunschweig (2:1) aus. Dass mit Mathew Leckie und Dennis “Jatze” Jastrzembski zwei zusätzliche Flügelspieler im Kader stehen, macht diese Formation nicht unwahrscheinlicher.

Vladimir Darida vor Startelfdebüt – Jarstein bleibt in Berlin

Überraschend hieß es heute Morgen, dass Rune Jarstein in Berlin bleibt. Da der Norweger nicht verletzt ist, wird ihm Dardai schlicht eine Pause gönnen und Thomas Kraft, Herthas sehr guter Nummer zwei, ein bisschen Spielzeit schenken. Als Backup fährt Jonathan Klinsmann mit, der sich diese Kadernominierung durch konstant starke Leistungen bei der U23 verdient hat.

Selke erkämpft sich langsam einen Stammplatz. (Foto: Patrik Stollarz/AFP/Getty Images)

Im Mittelfeld fällt Per Skjelbred aus. Für ihn könnte der wiedergenesene Vladimir Darida seinen Startelfeinsatz bekommen, der bereits in Dortmund für den Norweger eingewechselt wurde. Auch Davie Selke, der eine starke Leistung gegen Dortmund zeigte, könnte sein Startelfdebüt in dieser Saison feiern. Vedad Ibisevic zeigte in den letzten Wochen, dass es ihm etwas Frische fehlt. Eine Pause würde dem immerhin schon 34-Jährigen womöglich gut tun.

Ein schneller Spieler wie Javairo Dilrosun könnte ebenso viel wert sein, um die kompakte Abwehr des Gegners zu bezwingen. Eine Umstellung in ein 4-2-3-1 System könnte also ebenfalls Sinn machen. Auch die Frage, wer als linker Verteidiger auf dem Spielbogen stehen wird, bereitet Dardai „Bauschmerzen“. Maximilian Mittelstädt zeigte gegen Dortmund eine überragende Partie und könnte die logische Wahl für die Startelf sein. Plattenhardt, der gegen Eintracht Braunschweig in der ersten Runde noch ein überragendes Tor erzielte, muss um sein Platz zittern.

Möglichkeiten hat Dardai genug. Jetzt muss der Chefcoach nur noch die richtigen Entscheidungen treffen. Heiß auf einen Einsatz müssten ohnehin alle Spieler sein. Und gleichzeitig wird der Ungar, ohne Darmstadt auf die leichte Schulter zu nehmen, bereits die Bundesliga-Partie am Samstagabend (18.30 Uhr) gegen RB Leipzig im Hinterkopf haben. Hertha wartet seit drei Spielen auf einen Sieg in der Liga und wird nach dem BVB-Auftritt mit breiter Brust versuchen, die “roten Bullen” zu Hause zu schlagen – und das mit der bestmöglichen Elf.

Der Schlüssel zum Sieg

Ob Dreier- oder Viererkette, Hertha wird am heutigen Dienstag vor allem Ruhe bewahren müssen. Allein die individuelle Klasse der Mannschaft könnte den Unterschied machen. Trotzdem hat Darmstadt auch vor eigenem Publikum Mittel, um Hertha in Schwierigkeiten zu bringen. Sollte das Spiel zu lange dauern, könnte es brenzlig werden. Eine Teamleistung wie gegen Dortmund ist gefragt, um souverän zu bestehen.

„Liegen die Lilien einmal 0:1 zurück, dann können sie das Spiel nicht mehr drehen. Das letzte Mal gelang das vor über einem Jahr.“, verrät uns Matthias im Interview. Das könnte also der Schlüssel sein für Hertha BSC. Ein schnelles Tor, und die dritte Runde winkt. Wenn das nur so einfach wäre. Wir können eine sehr umkämpfte Partie erwarten. Wer weiß, vielleicht ist es wieder Salomon Kalou, der in letzter Minute den entscheidenden Elfmeter versenkt.

 


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In einigen Stunden ist es soweit! Nach dem Interview mit Matthias vom Kickschuhblog und dem Hoch & Weit Podcast gehen wir im zweiten Teil unserer Vorschau zum Pokalspiel gegen den SV Darmstadt 98 mehr auf Hertha ein. Welche Möglichkeiten hat Pal Dardai, um ein Weiterkommen bestmöglich vorzubereiten?

Der Gegner- Darmstadt als Underdog

Nach vier Niederlagen konnte Darmstadt zuletzt wieder punkten. (Foto: Adam Pretty/Bongarts/Getty Images)

Zunächst lohnt sich ein weiterer Blick auf unseren Gegner. Wie unser Interview-Partner Matthias erwähnte, erhofft sich die Mannschaft von Dirk Schuster einen positiven Lauf. Die letzten Wochen und Monate verliefen alles andere als optimal für die Darmstädter. Doch nach vier Niederlagen in Folge konnte man gegen Regensburg auswärts punkten und zu Hause am letzten Freitag sogar endlich wieder gewinnen (2:0 gegen Greuther Fürth).

Diesen Schwung möchten die “Lilien” im Pokal gegen Hertha mitnehmen. Die Rolle des Außenseiters liegt Darmstadt auch, sagt uns Matthias. Und zweifellos gehen die Berliner als Favorit in diese Partie. Taktisch sollten der Zweitligist, laut Matthias, eher auf die bekannte „Hoch und Weit“-Taktik setzen, also vor allem Ballverluste in Strafraumnähe vermeiden und auf lange Bälle in die Spitze setzen. Dabei wird ein kompaktes Mittelfeld eine große Rolle spielen, angeführt vom besten Torschützen Tobias Kempe.

Letzte Aufeinandertreffen sprechen für die Berliner

Jubelszenen in Pink beim letzten Aufeinandertreffen in Darmstadt. (Foto: Alexander Scheuber/Bongarts/Getty Images)

Die letzten Aufeinandertreffen beider Teams verliefen eher zu Gunsten von Hertha. Zwei Mal konnten die Hauptstädter in Darmstadt gewinnen (2:0, 4:0), einzig am 07. Mai 2016 verlor man im Heimspiel mit 1:2. Die letzte Niederlage in Darmstadt ist lange her, im Jahr 1992. Das letzte Mal im Pokal trafen sich beide Teams zuletzt im Jahr 2006, in der ersten Pokalrunde. Damals konnten sich die Berliner in Darmstadt erst in der Verlängerung knapp mit 1:0 (Tor von Bastürk) durchsetzen.

Eine Statistik, die sich für die Mannschaft von Pal Dardai also sehen lässt. Trotzdem sollte Hertha aufpassen: in den letzten Elf Jahren flog man sieben Mal in der zweiten Runde raus. Ohnehin ist es bei der „alten Dame“ schon immer so gewesen: im Pokal kann alles passieren, egal gegen welchen Gegner – auch wenn unter Pal Dardai eine gewisse Souveränität eingekehrt ist.

Wille und Kampf – Mittel gegen Darmstadt

Gegen Dortmund konnte man sich einen Punkt erkämpfen. (Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)

In den letzten Wochen in der Bundesliga funktionierte lange nicht alles bei Hertha. Doch sowohl im Heimspiel gegen den SC Freiburg, als auch Auswärts in Dortmund war der Mannschaft anzumerken, dass sie unbedingt punkten wollte. Nach dem Abpfiff gegen Freiburg hieß es von einigen Spielern, sie seien unzufrieden mit der eigenen Leistung, da ein Sieg bei dem Spielverlauf Pflicht gewesen wäre.

Auch gegen Dortmund ließ man sich von offensiv überragenden Gegnern und von der Kulisse nicht nervös machen, kämpfte bis zum Schluss. Die Belohnung durch Salomon Kalou in letzter Minute ist ein Zeichen dafür, dass die Einstellung der Mannschaft stimmt. Wille, Kampf (auf dem Platz, nicht auf den Tribünen), Leidenschaft und Coolness vor dem Tor: das sind genau die Stärken, die im Pokalspiel gegen einen unterklassigen Gegner von großem Wert sind. Vielleicht ist das genau das richtige also am heutigen Dienstag gegen Darmstadt. Tatsächlich ist von den Lilien eine hohe körperliche Präsenz zu erwarten: die Berliner werden physisch mithalten müssen, um nicht in Bedrängnis zu kommen.

Dardai mit einigen Auswahlmöglichkeiten

Dardai hat in Darmstadt viele Optionen. (Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)

Pal Dardai kann sich nicht darüber beschweren, er habe keine Wahl bezüglich der Startaufstellung. Gegen Dortmund rotierte Herthas Rekordspieler auf einigen Positionen. Marvin Plattenhardt, Javairo Dilrosun und Derrick Luckassen nahmen wieder auf der Bank Platz. Dafür kehrten Maximilian Mittelstädt, Karim Rekik und Niklas Stark in die Startelf zurück. Auch im System wechselte Dardai. Er stellte auf eine Dreierkette um, mit Mittelstädt und Lazaro als Außenverteidiger im 3-5-2 System. Gegen den BVB funktionierte das System phasenweise gut. Trotzdem kam Dortmund, immerhin die Mannschaft der Stunde, zu einer großen Anzahl an Chancen.

Gegen Darmstadt könnte Dardai dasselbe System nutzen, um die Abwehr der Darmstädter zu knacken. Mit der Dreierkette könnten die Außenverteidiger vor allem mehr Freiheiten bekommen, um Offensiv mitzuwirken. Gerade auch um die langen Bälle der Lilien gut abzufangen wären drei Innenverteidiger nützlich. Auch ein 3-4-3 ist eine Möglichkeit – dieses System packte Dardai auch in der ersten Pokalrunde gegen Eintracht Braunschweig (2:1) aus. Dass mit Mathew Leckie und Dennis “Jatze” Jastrzembski zwei zusätzliche Flügelspieler im Kader stehen, macht diese Formation nicht unwahrscheinlicher.

Vladimir Darida vor Startelfdebüt – Jarstein bleibt in Berlin

Überraschend hieß es heute Morgen, dass Rune Jarstein in Berlin bleibt. Da der Norweger nicht verletzt ist, wird ihm Dardai schlicht eine Pause gönnen und Thomas Kraft, Herthas sehr guter Nummer zwei, ein bisschen Spielzeit schenken. Als Backup fährt Jonathan Klinsmann mit, der sich diese Kadernominierung durch konstant starke Leistungen bei der U23 verdient hat.

Selke erkämpft sich langsam einen Stammplatz. (Foto: Patrik Stollarz/AFP/Getty Images)

Im Mittelfeld fällt Per Skjelbred aus. Für ihn könnte der wiedergenesene Vladimir Darida seinen Startelfeinsatz bekommen, der bereits in Dortmund für den Norweger eingewechselt wurde. Auch Davie Selke, der eine starke Leistung gegen Dortmund zeigte, könnte sein Startelfdebüt in dieser Saison feiern. Vedad Ibisevic zeigte in den letzten Wochen, dass es ihm etwas Frische fehlt. Eine Pause würde dem immerhin schon 34-Jährigen womöglich gut tun.

Ein schneller Spieler wie Javairo Dilrosun könnte ebenso viel wert sein, um die kompakte Abwehr des Gegners zu bezwingen. Eine Umstellung in ein 4-2-3-1 System könnte also ebenfalls Sinn machen. Auch die Frage, wer als linker Verteidiger auf dem Spielbogen stehen wird, bereitet Dardai „Bauschmerzen“. Maximilian Mittelstädt zeigte gegen Dortmund eine überragende Partie und könnte die logische Wahl für die Startelf sein. Plattenhardt, der gegen Eintracht Braunschweig in der ersten Runde noch ein überragendes Tor erzielte, muss um sein Platz zittern.

Möglichkeiten hat Dardai genug. Jetzt muss der Chefcoach nur noch die richtigen Entscheidungen treffen. Heiß auf einen Einsatz müssten ohnehin alle Spieler sein. Und gleichzeitig wird der Ungar, ohne Darmstadt auf die leichte Schulter zu nehmen, bereits die Bundesliga-Partie am Samstagabend (18.30 Uhr) gegen RB Leipzig im Hinterkopf haben. Hertha wartet seit drei Spielen auf einen Sieg in der Liga und wird nach dem BVB-Auftritt mit breiter Brust versuchen, die “roten Bullen” zu Hause zu schlagen – und das mit der bestmöglichen Elf.

Der Schlüssel zum Sieg

Ob Dreier- oder Viererkette, Hertha wird am heutigen Dienstag vor allem Ruhe bewahren müssen. Allein die individuelle Klasse der Mannschaft könnte den Unterschied machen. Trotzdem hat Darmstadt auch vor eigenem Publikum Mittel, um Hertha in Schwierigkeiten zu bringen. Sollte das Spiel zu lange dauern, könnte es brenzlig werden. Eine Teamleistung wie gegen Dortmund ist gefragt, um souverän zu bestehen.

„Liegen die Lilien einmal 0:1 zurück, dann können sie das Spiel nicht mehr drehen. Das letzte Mal gelang das vor über einem Jahr.“, verrät uns Matthias im Interview. Das könnte also der Schlüssel sein für Hertha BSC. Ein schnelles Tor, und die dritte Runde winkt. Wenn das nur so einfach wäre. Wir können eine sehr umkämpfte Partie erwarten. Wer weiß, vielleicht ist es wieder Salomon Kalou, der in letzter Minute den entscheidenden Elfmeter versenkt.

 


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