Hertha BSCVorbericht

Mönchengladbach – Hertha: Höhenflug gegen Abwärtstrend

Die englische Woche mit dem Pokalspiel gegen die Bayern wird am Samstag für Hertha BSC bei Borussia Mönchengladbach enden. Der Tabellenzweite ist in herausragender Form und könnte mit einem Heimsieg einen neuen Vereinsrekord aufstellen.

Wir haben mit Gisela – der Teilzeitborussin –  darüber gesprochen, ob es dazu kommen könnte und warum Gladbach derzeit so gut dasteht.

Die drei Gründe des Erfolgs

Wenn man Gisela nach den Ursachen des derzeitigen Erfolgs von Borussia Mönchengladbach fragt, nennt sie drei Gründe.

Yann Sommer ist einer der Gründe für den Gladbacher Höhenflug (Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)

  1. Die Umstellung auf das 4-3-3-System. “Dadurch verschiebt sich der Schwerpunkt unseres Spiels auf dem Feld nach vorne und wir können die Vielzahl an kreativen Mittelfeldspielern, die wir haben, besser einsetzen. Das hat unser Offensivspiel deutlich belebt.”
  2. Die Defensive. “Dieses Jahr haben wir die wenigsten Gegentore der Liga – das ist schon was, worauf ich stolz bin, vor allem für ein Team, das nicht gerade dafür bekannt ist, den „Bus“ mit aufs Feld zu bringen. Unsere Abwehr hat sich sehr schön eingespielt und ist zusammen mit Yann Sommer ein fabelhafter Rückhalt.”
  3. Eine moderate Verletztenbilanz. “Nachdem uns die Verletzungsmisere zwei Jahre lang mehr oder weniger im Griff hatte, sieht es diese Saison bis auf ein, zwei tragische Fälle ziemlich gut aus. Und es ist auch gut zu wissen, dass man im Spiel von der Bank aus immer noch eine richtig gute, eingespielte Option bringen kann. So wie Christoph Kramer in unserem letzten Spiel gegen Schalke. Die Verschiebungen, die sich damit in unserem Spiel ergeben haben, waren genau der Push, der uns fehlte, um den Sieg einzutüten.”

Es wird (noch) die Ruhe bewahrt

Gladbach liegt derzeit auf Platz zwei der Tabelle und hat zehn Punkte Vorsprung auf den fünften Platz, der nicht für die Champions League qualifiziert. Eine Situation die selbst die euphorischsten Fans vor der Saison sich nicht erträumen gewagt hätten. Gisela beobachtet aber in ihrem Umfeld, dass die Gladbach-Fans (noch) die Ruhe bewahren. Die Erwartungshaltung hält sich im Rahmen. “Dass wir nach den beiden eher mittelmäßigen Jahren gerne mal wieder international spielen würden, war schon vor der Saison ein Wunsch. Und so ist das größtenteils auch jetzt noch: die Hoffnung auf Europa steigt vorsichtig und natürlich wäre ein Platz 9 nach der aktuellen Zwischenbilanz schon eine fette Enttäuschung. Aber Champions League muss es nicht sein.”

Herthas Bilanz in Gladbach ist unterirdisch

Symbolfoto für das Gefühl, wenn man auf Herthas Bilanz in Gladbach schaut (Foto: TOBIAS SCHWARZ/AFP/Getty Images)

Gegen die Gladbacher sieht Hertha BSC meist schlecht aus. Das letzte Unentschieden in Gladbach konnte Hertha am 07.04.2012 holen, den letzten Auswärtssieg am 20.09.2008. In dieser Saison konnte Hertha nur eines der letzten sechs Bundesligaspiele gewinnen (3:1 gegen Nürnberg), ansonsten kassierte man drei Niederlagen und zwei Remis. Auch blieben die Herthaner in diesen sechs Spielen nie ohne Gegentor. Trainer Pal Dardai verlor zudem sechs seiner acht Bundesliga-Spiele gegen Borussia M‘gladbach – gegen keine andere Mannschaft ging  er im Oberhaus so oft leer aus. Die Ausgangslage und damit die Erwartungshaltung der Fans ist denkbar schlecht. Auch weil Herthas Unterschiedsspieler Marko Grujic nach den Niederlagen gegen den VfL Wolfsburg (0:1) und FC Bayern (2:3) nicht mehr der Garant für Unbesiegbarkeit ist.

Herthas muss über den Kampf kommen…

Ein Hoffnungsschimmer für alle Hertha-Anhänger dürfte das 4:2 aus dem Hinspiel sein. Für Gladbach war es das Ligaspiel mit den bislang meisten Gegentoren, dabei haben sie die beste Abwehr der Liga. Gisela glaubt aber nicht, dass die Niederlage ein besonderer Motivationsgrund für die Spieler sind. “Die Spieler sehen Hertha allgemein als schweren Gegner mit einer Art von Fußball, gegen den wir uns schwer tun, völlig unabhängig vom Hinspiel.”

Betriebe Gisela die Gegneranalyse für Hertha, würde sie folgenden Matchplan gegen die “Fohlen” empfehlen: “Herthas Strategie sollte auf jeden Fall sein, uns mit konsequenter Verteidigung direkt auf den Füßen zu stehen und uns mit vielen Zweikämpfen den Zahn zu ziehen. Wir sind in der Offensive nicht besonders zweikampfstark und je näher die Gegenspieler am Mann stehen, umso ratloser erscheinen oft unsere Spieler. Wenn man das lange genug durchzieht, kann sich das auszahlen.” Ob die Herthaner nach dem kräftezehrenden Pokalfight dazu in der Lage sein werden, ist fraglich. Deshalb setzt Pal Dardai bis zum Spiel vor allem auf die Regeneration (hier gibt es den Link zur Spieltags-PK).

…und über die Flügel

Gisela hat aber noch einen zweiten Tipp für die Herthaner: “Geschwindigkeit über die Flügel. Beide Außenverteidiger der Borussia punkten eher mit Stellungsspiel und klugen Laufwegen als mit direkter Geschwindigkeit, ein Flügelflitzer mit hoher Endgeschwindigkeit kann da eine gute Maßnahme sein. Andererseits spielt gerade Oscar Wendt bei uns auf links gerade eine Traumsaison. Also vielleicht eher die andere Seite – habt ihr einen schnellen Linksaußen parat?” Wenn man auf die aktuelle Verletztenliste der Herthaner schaut, muss man lange überlegen.

Quasi alle Spieler die Geschwindigkeit und Gefahr im Dribbling ausstrahlen können, sind verletzt. Übrig bleibt nur Palko Dardai. Es scheint allerdings unwahrscheinlich, dass das Berliner Eigengewächs zur Startelf gehören wird. Denkbar wäre, dass Maxi Mittelstädt Druck über den linken Flügel machen soll und nach 60 bis 70 Minuten für Dardai ausgewechselt planmäßig wird, da auch Mittelstädt 120 Pokal-Minuten in den Beinen hat.

Derzeit nicht in Form aber unverzichtbar: Salomon Kalour (Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)

Valentino Lazaro ist nach seiner fünften gelben Karte gesperrt und Peter Pekarik immer noch verletzt. Dennoch wird Hertha auf der rechten Seite viel Tempo aufbieten können, denn Lukas Klünter wird als Rechtsverteidiger starten. Der 22-Jährige konnte bislang noch nicht die Erwartungen erfüllen, die mit seinem Transfer verbunden waren. Trotzdem ist er ein Mann der Zukunft, kurzfristig noch als Ersatz für Lazaro, aber mittelfristig muss er die Startelf anstreben. Cheftrainer Dardai hat Klünter zumindest noch nicht aufgegeben: „Durch das Training hat er einen Schritt nach vorn gemacht, aber im Stellungsspiel und im Zweikampfverhalten muss er sich noch steigern.” Vor Klünter könnte Salomon Kalou auflaufen, obwohl der Routinier noch nicht wirklich in der Rückrunde angekommen zu sein scheint.

Gegen Gladbachs 4-3-3 wird es wichtig sein, dass Hertha die Flügel genügend absichert und das Kombinationsspiel stoppt. Es ist deshalb zu erwarten, dass Hertha im defensiv soliden 4-2-3-1 aufläuft. Fabian Lustenberger wird für Per Skjelbred ins Team rutschen, da der Norweger sich gegen die Bayern “bis zur totalen Erschöpfung verausgabt hat.”

Ausblick und Hoffnung

Es wird nicht leicht für Hertha BSC am Ende der Pokalwoche die nötige körperliche und mentale Frische aufzubringen, um beim “Angstgegner” etwas zu holen. Konsequentes Verteidigen und mutiges sowie schnelles Konterspiel können die Schlüssel sein. Gisela schwankt bei ihrer Prognose für das Spiel “zwischen einem klaren 3:0 für Gladbach und einem Last Minute 1:0 für Hertha. Ich kann mich nicht entscheiden.”

Ein letzter Hoffnungsschimmer soll hier den Herthafans noch mitgegeben werden. Pal Dardai und seine Jungs scheinen in dieser Saison sich als Serienbrecher zu versuchen. Im Hinspiel auf Schalke konnten die Herthaner mit dem 2:0 Auswärtssieg die ersten Punkte seit 2005 holen. Im Heimspiel gegen die Bayern gelang Dardais Mannschaft der erste Sieg gegen den FC Bayern seit 2009. Und mit dem 3:1 gegen Nürnberg gelang Hertha BSC der erste Sieg zum Rückrundenauftakt seit 2010. Warum sollte es dann nicht auch gelingen, das erste Unentschieden seit 2012 oder den ersten Auswärtssieg in Mönchengladbach seit 2009 holen?


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Die englische Woche mit dem Pokalspiel gegen die Bayern wird am Samstag für Hertha BSC bei Borussia Mönchengladbach enden. Der Tabellenzweite ist in herausragender Form und könnte mit einem Heimsieg einen neuen Vereinsrekord aufstellen.

Wir haben mit Gisela – der Teilzeitborussin –  darüber gesprochen, ob es dazu kommen könnte und warum Gladbach derzeit so gut dasteht.

Die drei Gründe des Erfolgs

Wenn man Gisela nach den Ursachen des derzeitigen Erfolgs von Borussia Mönchengladbach fragt, nennt sie drei Gründe.

Yann Sommer ist einer der Gründe für den Gladbacher Höhenflug (Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)

  1. Die Umstellung auf das 4-3-3-System. “Dadurch verschiebt sich der Schwerpunkt unseres Spiels auf dem Feld nach vorne und wir können die Vielzahl an kreativen Mittelfeldspielern, die wir haben, besser einsetzen. Das hat unser Offensivspiel deutlich belebt.”
  2. Die Defensive. “Dieses Jahr haben wir die wenigsten Gegentore der Liga – das ist schon was, worauf ich stolz bin, vor allem für ein Team, das nicht gerade dafür bekannt ist, den „Bus“ mit aufs Feld zu bringen. Unsere Abwehr hat sich sehr schön eingespielt und ist zusammen mit Yann Sommer ein fabelhafter Rückhalt.”
  3. Eine moderate Verletztenbilanz. “Nachdem uns die Verletzungsmisere zwei Jahre lang mehr oder weniger im Griff hatte, sieht es diese Saison bis auf ein, zwei tragische Fälle ziemlich gut aus. Und es ist auch gut zu wissen, dass man im Spiel von der Bank aus immer noch eine richtig gute, eingespielte Option bringen kann. So wie Christoph Kramer in unserem letzten Spiel gegen Schalke. Die Verschiebungen, die sich damit in unserem Spiel ergeben haben, waren genau der Push, der uns fehlte, um den Sieg einzutüten.”

Es wird (noch) die Ruhe bewahrt

Gladbach liegt derzeit auf Platz zwei der Tabelle und hat zehn Punkte Vorsprung auf den fünften Platz, der nicht für die Champions League qualifiziert. Eine Situation die selbst die euphorischsten Fans vor der Saison sich nicht erträumen gewagt hätten. Gisela beobachtet aber in ihrem Umfeld, dass die Gladbach-Fans (noch) die Ruhe bewahren. Die Erwartungshaltung hält sich im Rahmen. “Dass wir nach den beiden eher mittelmäßigen Jahren gerne mal wieder international spielen würden, war schon vor der Saison ein Wunsch. Und so ist das größtenteils auch jetzt noch: die Hoffnung auf Europa steigt vorsichtig und natürlich wäre ein Platz 9 nach der aktuellen Zwischenbilanz schon eine fette Enttäuschung. Aber Champions League muss es nicht sein.”

Herthas Bilanz in Gladbach ist unterirdisch

Symbolfoto für das Gefühl, wenn man auf Herthas Bilanz in Gladbach schaut (Foto: TOBIAS SCHWARZ/AFP/Getty Images)

Gegen die Gladbacher sieht Hertha BSC meist schlecht aus. Das letzte Unentschieden in Gladbach konnte Hertha am 07.04.2012 holen, den letzten Auswärtssieg am 20.09.2008. In dieser Saison konnte Hertha nur eines der letzten sechs Bundesligaspiele gewinnen (3:1 gegen Nürnberg), ansonsten kassierte man drei Niederlagen und zwei Remis. Auch blieben die Herthaner in diesen sechs Spielen nie ohne Gegentor. Trainer Pal Dardai verlor zudem sechs seiner acht Bundesliga-Spiele gegen Borussia M‘gladbach – gegen keine andere Mannschaft ging  er im Oberhaus so oft leer aus. Die Ausgangslage und damit die Erwartungshaltung der Fans ist denkbar schlecht. Auch weil Herthas Unterschiedsspieler Marko Grujic nach den Niederlagen gegen den VfL Wolfsburg (0:1) und FC Bayern (2:3) nicht mehr der Garant für Unbesiegbarkeit ist.

Herthas muss über den Kampf kommen…

Ein Hoffnungsschimmer für alle Hertha-Anhänger dürfte das 4:2 aus dem Hinspiel sein. Für Gladbach war es das Ligaspiel mit den bislang meisten Gegentoren, dabei haben sie die beste Abwehr der Liga. Gisela glaubt aber nicht, dass die Niederlage ein besonderer Motivationsgrund für die Spieler sind. “Die Spieler sehen Hertha allgemein als schweren Gegner mit einer Art von Fußball, gegen den wir uns schwer tun, völlig unabhängig vom Hinspiel.”

Betriebe Gisela die Gegneranalyse für Hertha, würde sie folgenden Matchplan gegen die “Fohlen” empfehlen: “Herthas Strategie sollte auf jeden Fall sein, uns mit konsequenter Verteidigung direkt auf den Füßen zu stehen und uns mit vielen Zweikämpfen den Zahn zu ziehen. Wir sind in der Offensive nicht besonders zweikampfstark und je näher die Gegenspieler am Mann stehen, umso ratloser erscheinen oft unsere Spieler. Wenn man das lange genug durchzieht, kann sich das auszahlen.” Ob die Herthaner nach dem kräftezehrenden Pokalfight dazu in der Lage sein werden, ist fraglich. Deshalb setzt Pal Dardai bis zum Spiel vor allem auf die Regeneration (hier gibt es den Link zur Spieltags-PK).

…und über die Flügel

Gisela hat aber noch einen zweiten Tipp für die Herthaner: “Geschwindigkeit über die Flügel. Beide Außenverteidiger der Borussia punkten eher mit Stellungsspiel und klugen Laufwegen als mit direkter Geschwindigkeit, ein Flügelflitzer mit hoher Endgeschwindigkeit kann da eine gute Maßnahme sein. Andererseits spielt gerade Oscar Wendt bei uns auf links gerade eine Traumsaison. Also vielleicht eher die andere Seite – habt ihr einen schnellen Linksaußen parat?” Wenn man auf die aktuelle Verletztenliste der Herthaner schaut, muss man lange überlegen.

Quasi alle Spieler die Geschwindigkeit und Gefahr im Dribbling ausstrahlen können, sind verletzt. Übrig bleibt nur Palko Dardai. Es scheint allerdings unwahrscheinlich, dass das Berliner Eigengewächs zur Startelf gehören wird. Denkbar wäre, dass Maxi Mittelstädt Druck über den linken Flügel machen soll und nach 60 bis 70 Minuten für Dardai ausgewechselt planmäßig wird, da auch Mittelstädt 120 Pokal-Minuten in den Beinen hat.

Derzeit nicht in Form aber unverzichtbar: Salomon Kalour (Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)

Valentino Lazaro ist nach seiner fünften gelben Karte gesperrt und Peter Pekarik immer noch verletzt. Dennoch wird Hertha auf der rechten Seite viel Tempo aufbieten können, denn Lukas Klünter wird als Rechtsverteidiger starten. Der 22-Jährige konnte bislang noch nicht die Erwartungen erfüllen, die mit seinem Transfer verbunden waren. Trotzdem ist er ein Mann der Zukunft, kurzfristig noch als Ersatz für Lazaro, aber mittelfristig muss er die Startelf anstreben. Cheftrainer Dardai hat Klünter zumindest noch nicht aufgegeben: „Durch das Training hat er einen Schritt nach vorn gemacht, aber im Stellungsspiel und im Zweikampfverhalten muss er sich noch steigern.” Vor Klünter könnte Salomon Kalou auflaufen, obwohl der Routinier noch nicht wirklich in der Rückrunde angekommen zu sein scheint.

Gegen Gladbachs 4-3-3 wird es wichtig sein, dass Hertha die Flügel genügend absichert und das Kombinationsspiel stoppt. Es ist deshalb zu erwarten, dass Hertha im defensiv soliden 4-2-3-1 aufläuft. Fabian Lustenberger wird für Per Skjelbred ins Team rutschen, da der Norweger sich gegen die Bayern “bis zur totalen Erschöpfung verausgabt hat.”

Ausblick und Hoffnung

Es wird nicht leicht für Hertha BSC am Ende der Pokalwoche die nötige körperliche und mentale Frische aufzubringen, um beim “Angstgegner” etwas zu holen. Konsequentes Verteidigen und mutiges sowie schnelles Konterspiel können die Schlüssel sein. Gisela schwankt bei ihrer Prognose für das Spiel “zwischen einem klaren 3:0 für Gladbach und einem Last Minute 1:0 für Hertha. Ich kann mich nicht entscheiden.”

Ein letzter Hoffnungsschimmer soll hier den Herthafans noch mitgegeben werden. Pal Dardai und seine Jungs scheinen in dieser Saison sich als Serienbrecher zu versuchen. Im Hinspiel auf Schalke konnten die Herthaner mit dem 2:0 Auswärtssieg die ersten Punkte seit 2005 holen. Im Heimspiel gegen die Bayern gelang Dardais Mannschaft der erste Sieg gegen den FC Bayern seit 2009. Und mit dem 3:1 gegen Nürnberg gelang Hertha BSC der erste Sieg zum Rückrundenauftakt seit 2010. Warum sollte es dann nicht auch gelingen, das erste Unentschieden seit 2012 oder den ersten Auswärtssieg in Mönchengladbach seit 2009 holen?


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