BundesligaVorbericht

SC Freiburg – Hertha BSC: die nächste Serie für Europa brechen

Nach dem knappen Heimsieg gegen den FSV Mainz 05 geht es am Samstag zum SC Freiburg. Dort gab es in der Vergangenheit für Hertha BSC nur selten drei Punkte. Die wären jedoch jetzt im Kampf um europäische Plätze besonders wichtig. Kann Hertha BSC erneut als Serienbrecher auftreten oder gibt es nur einen weiteres Remis gegen die heimstarken Freiburger? Unser Vorbericht zum Spiel SC Freiburg – Hertha BSC.

Wir haben uns wie immer kompetente Unterstützung dazu geholt, um unsere Gegner besser zu verstehen. Dieses Mal stand uns Michael Schröder, Blogger und Podcaster beim sehr guten SC Freiburg-Podcast „Füchsletalk“ zur Seite, vielen Dank dafür!

Duell der Dienstältesten

Am Samstag wird es auch zum Duell der zwei aktuell dienstältesten Trainer der Bundesliga kommen. Christian Streich (Cheftrainer seit 29. Dezember 2011) hat seinen Verein geprägt wie kaum ein Trainer vor ihm. „Vermutlich gibt es niemanden in Freiburg der nicht gerne sagt, dass Christian Streich das Beste ist, was dem SC Freiburg in den letzten Jahrzehnten passiert ist, inklusive seiner hervorragenden Arbeit in der Fußballschule bevor er die erste Mannschaft übernommen hat.“ Auch Pal Dardai (Cheftrainer seit 05. Februar 2015) hat dafür gesorgt, dass seine Mannschaft den Status der „Fahrstuhlmannschaft“ verliert und sich in der Bundesliga stabilisiert.


Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Am Samstag wird jedoch nur entscheidend sein, welcher Trainer seine Mannschaft taktisch und mental besser einstellt. Christian Streich konzentriert sich laut Michael dabei nicht gerade auf das spielerische Element. „Es gibt durchaus mal lange Bälle, vieles läuft mittlerweile über die Physis und die Laufleistung, was nicht per se schlecht ist, nur manchmal eben nicht so schön anzuschauen wie die „Breisgau Brasilianer“”, verrät uns unser Experte. In Berlin hat man diese Saison viel dafür getan, besseren und attraktiveren Fußball zu spielen. Am Samstag wird jedoch wichtig sein, auf eine sichere Defensive vertrauen zu können: „Dieses Mal fahren wir hin, um kein Tor zu kassieren”, sagte Pal Dardai dazu. Seit dem 3:0-Auswärtserfolg der “blau-weißen” am 21.02.2010 in Freiburg ist Hertha aus dem Breisgau nicht mehr ohne Gegentor nach Hause gefahren. Seitdem ist Hertha dort auch sieglos.

Das soll sich jetzt ändern. Mut macht hierfür die Tatsache, dass Hertha in dieser Saison mit vielen Negativ-Serien bricht. Seit 2004 auf Schalke nicht mehr gewonnen? Gebrochen. Seit 2009 gegen den FC Bayern nicht mehr gewonnen? Gebrochen. Seit 2008 in Mönchengladbach nicht mehr gewonnen? Gebrochen. Seit vier Spielen gegen Mainz sieglos? Gebrochen. Das soll nun auch gegen den SC gelingen.

SC Freiburg – Der Club mit zwei Gesichtern

Doch eine leichte Aufgabe wird es gegen den so heimstarken SC Freiburg nicht. Zu dieser Heimstärke sagt Michael: „Die Art wie die Mannschaft zuhause auftritt ist ganz anders als auswärts, deswegen würde ich sagen, dass die Heimspiele unsere große Stärke sind.“ So warnt er uns davor, nur das letzte Spiel der Breisgauer (Auswärts 0:2 Niederlage gegen Bayer Leverkusen) im Kopf zu behalten: „Ihr werdet vermutlich überrascht sein, wie unsere Mannschaft auftreten wird.“ Doch auch Hertha konnte in der Rückrunde aus bisher drei Auswärtsspielen sechs Punkte mitnehmen. Nur gegen den FC Bayern ging die „alte Dame“ leer aus. Die Vorzeichen stehen somit für beide Teams eher positiv.

Im Breisgau habe man „nicht den ganz großen Druck“, so Michael. „Wir spielen noch gegen die aktuellen Top 4 in der Tabelle und auch noch auswärts bei unserem Angstgegner Mainz, aber es tut gut zu wissen, dass wir kurz vor dem Ziel sind.“ Unser Freiburg-Experte ist der Meinung, um sicher drin zu bleiben, müsse man noch in den letzten zehn Spielen drei Siege holen, was nicht komplett unrealistisch sei.

Rotation – Fehlanzeige

Die Mannschaft, die versuchen wird schon am Samstag gegen Hertha den nächsten Sieg einzufahren, wird wohl personell genauso aussehen wie vergangene Woche in Leverkusen. Wechsel wird es laut Michael wohl nicht geben. „Nach wie vor verletzt sind Nicholas Höfler, Robin Koch und Manuel Gulde, also durchaus eine Menge eigentlicher Stammspieler.“ Dazu fällt Roland Sallai doch länger aus: für ihn ist die Saison beendet.


Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images

Auch bei den Bau-Weißen wird es vermutlich nicht die große Rotation geben. Javairo Dilrosun ist noch nicht bei 100%, Mathew Leckie hat diese Woche im Training einen Schlag abbekommen und ist somit ebenfalls fraglich. Die im Mannschaftstraining zurückgekehrten Per Skjelbred und Marvin Plattenhardt sind wohl noch nicht bereit, um am Samstagnachmittag von Beginn an zu spielen.

Der gegen den FSV Mainz 05 noch gesperrte Karim Rekik wird dafür wieder ins Team kommen. Fraglich ist, ob dieser wieder von Beginn an spielt und wer dafür auf die Bank müsste. Ein Kandidat wäre wohl Fabian Lustenberger, der diese Saison allerdings sehr ordentliche Leistungen zeigt. Dass Pal Dardai bei seiner Auswahl in der Innenverteidigung endlich wieder „Bauchschmerzen“ hat, ist ein gutes Zeichen. Das Lazarett in der Abwehr hat sich langsam gelichtet.

Selke oder nicht Selke?

Etwas Verwirrung gab es Gestern in der Pressekonferenz von Hertha BSC, als es mehrere Nachfragen zum Fitnessstand von Davie Selke gab. Cheftrainer Pal Dardai hatte angedeutet, dass der junge Mittelstürmer früher als geplant wieder zur Verfügung steht. Am Freitag beim Abschlusstraining könne er möglicherweise wieder auf dem Trainingsplatz stehen. Nicht nur das: „Wenn er am Freitag mit uns voll trainieren kann, nehme ich ihn mit.“, fügte Dardai hinzu. Auf die Nachfrage der Journalisten, wie hoch die Chancen stehen würden, dass Selke mittrainiert, antwortete er lächelnd: „Die Hoffnung ist immer da.“


Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images

Sollte wider Erwarten der 24-Jährige gegen Freiburg doch in der Startelf stehen, wäre das eine Blitz-Rückkehr. Tatsächlich hatte man noch nach dem Samstag-Spiel eine längere Verletzung befürchtet. Eine gute Nachricht ist eine so schnelle Rückkehr von Selke so oder so. Mit fünf Torvorlagen und zwei eigenen Treffern in der Rückrunde ist er bisher maßgeblich am Erfolg der „alten Dame“ beteiligt.

Seinem Kapitän Vedad Ibisevic gab Pal Dardai jedoch unabhängig von Selke eine Einsatzgarantie für Samstag. Das gefällt unserem Freiburg-Experten Michael nicht: „Ich kann das jetzt nicht beschwören, aber gefühlt ist er einer aus der Kategorie Mario Gomez für den SC: ein Stürmer der in jedem Spiel gegen Freiburg trifft.“

Über das Spiel SC Freiburg – Hertha BSC haben sich auch Michael und Christophe mit Kevin Scheuren beim BuLiSpecial von Meinsportpodcast.de unterhalten. Hört rein!

Von der HSV-Bank zum Leistungsträger

Wenn wir schon bei der Offensive sind, lohnt sich erneut ein Blick auf unseren Gegner Freiburg. Michael sagt uns zunächst zum Spaß: „Och, die sind alle ganz harmlos (…) die Offensivspieler: lasst die mal ruhig alle durch, wenn sie in Richtung Tor unterwegs sind.“ Darauf fällt keiner rein, lieber Michael, denn im Sturm stehen bei den Breisgauern Luca Waldschmidt und Nils Petersen. Beide Spieler stehen aktuell bei sieben Treffern und werden wohl alles geben, um in der internen Torschützenstatistik die Nase vorn zu haben.


Foto: JOHN MACDOUGALL/AFP/Getty Images

Besonders der für fünf Millionen Euro von der HSV-Bank gekommene Luca Waldschmidt hat die Fans in Freiburg überrascht. Anfangs seien die Fans noch skeptisch gewesen, meint Michael. Doch jetzt „sehen alle (…), was das für ein Schnäppchen war, wenn man die teils irrsinnigen Transfersummen in letzter Zeit sieht. Dass er noch ein bisschen braucht und nicht jedes Spiel über 90 Minuten machen kann weil er einfach diesen Rhythmus noch nicht gewohnt ist ist auch klar, ich glaube dass wir in der nächsten Saison eventuell noch mehr Spaß mit ihm haben werden“, so Michael.

Kein Sonntagsspiel in Freiburg

Der Plan mit der Null Hinten wird also kein Selbstläufer für die Jungs von Pal Dardai. Michael tippt auf „ein knappes, aber total verdientes 2:1 für uns.“ Die Spieler in blau-weiß werden allerdings alles daran setzen, ein solches Ergebnis zu verhindern. Um es deshalb mit den Worten des Cheftrainers zu sagen: „Keine große Klappe haben, einfach hingehen, konsequent arbeiten.“ Ziel sind drei Punkte, mit denen Hertha sich weiter an die europäischen Plätze heranarbeiten will. Aktuell trennen die Berliner vier Zähler von Platz sechs.

Eine Botschaft für unsere Fans hat unser Freiburg-Experte auch noch: „Wichtig für alle Auswärtsfahrer: aus unerfindlichen Gründen findet das Spiel am Wochenende bereits am Samstag statt und ist nicht wie in den letzten Jahren durch die Spieltagsplaner der DFL oft am Sonntag angesetzt! Und wenn ihr im Gästeblock steht und euch zurecht ärgert wie furchtbar der ist: auch für euch bauen wir gerade ein neues Stadion!“

Vorheriger Beitrag
Einzelkritik 24. Spieltag: Hertha BSC – FSV Mainz 05
Nächster Beitrag
Einzelkritik 25. Spieltag: SC Freiburg – Hertha BSC

Ähnliche Beiträge

No results found

1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Nach dem knappen Heimsieg gegen den FSV Mainz 05 geht es am Samstag zum SC Freiburg. Dort gab es in der Vergangenheit für Hertha BSC nur selten drei Punkte. Die wären jedoch jetzt im Kampf um europäische Plätze besonders wichtig. Kann Hertha BSC erneut als Serienbrecher auftreten oder gibt es nur einen weiteres Remis gegen die heimstarken Freiburger? Unser Vorbericht zum Spiel SC Freiburg – Hertha BSC.

Wir haben uns wie immer kompetente Unterstützung dazu geholt, um unsere Gegner besser zu verstehen. Dieses Mal stand uns Michael Schröder, Blogger und Podcaster beim sehr guten SC Freiburg-Podcast „Füchsletalk“ zur Seite, vielen Dank dafür!

Duell der Dienstältesten

Am Samstag wird es auch zum Duell der zwei aktuell dienstältesten Trainer der Bundesliga kommen. Christian Streich (Cheftrainer seit 29. Dezember 2011) hat seinen Verein geprägt wie kaum ein Trainer vor ihm. „Vermutlich gibt es niemanden in Freiburg der nicht gerne sagt, dass Christian Streich das Beste ist, was dem SC Freiburg in den letzten Jahrzehnten passiert ist, inklusive seiner hervorragenden Arbeit in der Fußballschule bevor er die erste Mannschaft übernommen hat.“ Auch Pal Dardai (Cheftrainer seit 05. Februar 2015) hat dafür gesorgt, dass seine Mannschaft den Status der „Fahrstuhlmannschaft“ verliert und sich in der Bundesliga stabilisiert.


Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Am Samstag wird jedoch nur entscheidend sein, welcher Trainer seine Mannschaft taktisch und mental besser einstellt. Christian Streich konzentriert sich laut Michael dabei nicht gerade auf das spielerische Element. „Es gibt durchaus mal lange Bälle, vieles läuft mittlerweile über die Physis und die Laufleistung, was nicht per se schlecht ist, nur manchmal eben nicht so schön anzuschauen wie die „Breisgau Brasilianer“”, verrät uns unser Experte. In Berlin hat man diese Saison viel dafür getan, besseren und attraktiveren Fußball zu spielen. Am Samstag wird jedoch wichtig sein, auf eine sichere Defensive vertrauen zu können: „Dieses Mal fahren wir hin, um kein Tor zu kassieren”, sagte Pal Dardai dazu. Seit dem 3:0-Auswärtserfolg der “blau-weißen” am 21.02.2010 in Freiburg ist Hertha aus dem Breisgau nicht mehr ohne Gegentor nach Hause gefahren. Seitdem ist Hertha dort auch sieglos.

Das soll sich jetzt ändern. Mut macht hierfür die Tatsache, dass Hertha in dieser Saison mit vielen Negativ-Serien bricht. Seit 2004 auf Schalke nicht mehr gewonnen? Gebrochen. Seit 2009 gegen den FC Bayern nicht mehr gewonnen? Gebrochen. Seit 2008 in Mönchengladbach nicht mehr gewonnen? Gebrochen. Seit vier Spielen gegen Mainz sieglos? Gebrochen. Das soll nun auch gegen den SC gelingen.

SC Freiburg – Der Club mit zwei Gesichtern

Doch eine leichte Aufgabe wird es gegen den so heimstarken SC Freiburg nicht. Zu dieser Heimstärke sagt Michael: „Die Art wie die Mannschaft zuhause auftritt ist ganz anders als auswärts, deswegen würde ich sagen, dass die Heimspiele unsere große Stärke sind.“ So warnt er uns davor, nur das letzte Spiel der Breisgauer (Auswärts 0:2 Niederlage gegen Bayer Leverkusen) im Kopf zu behalten: „Ihr werdet vermutlich überrascht sein, wie unsere Mannschaft auftreten wird.“ Doch auch Hertha konnte in der Rückrunde aus bisher drei Auswärtsspielen sechs Punkte mitnehmen. Nur gegen den FC Bayern ging die „alte Dame“ leer aus. Die Vorzeichen stehen somit für beide Teams eher positiv.

Im Breisgau habe man „nicht den ganz großen Druck“, so Michael. „Wir spielen noch gegen die aktuellen Top 4 in der Tabelle und auch noch auswärts bei unserem Angstgegner Mainz, aber es tut gut zu wissen, dass wir kurz vor dem Ziel sind.“ Unser Freiburg-Experte ist der Meinung, um sicher drin zu bleiben, müsse man noch in den letzten zehn Spielen drei Siege holen, was nicht komplett unrealistisch sei.

Rotation – Fehlanzeige

Die Mannschaft, die versuchen wird schon am Samstag gegen Hertha den nächsten Sieg einzufahren, wird wohl personell genauso aussehen wie vergangene Woche in Leverkusen. Wechsel wird es laut Michael wohl nicht geben. „Nach wie vor verletzt sind Nicholas Höfler, Robin Koch und Manuel Gulde, also durchaus eine Menge eigentlicher Stammspieler.“ Dazu fällt Roland Sallai doch länger aus: für ihn ist die Saison beendet.


Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images

Auch bei den Bau-Weißen wird es vermutlich nicht die große Rotation geben. Javairo Dilrosun ist noch nicht bei 100%, Mathew Leckie hat diese Woche im Training einen Schlag abbekommen und ist somit ebenfalls fraglich. Die im Mannschaftstraining zurückgekehrten Per Skjelbred und Marvin Plattenhardt sind wohl noch nicht bereit, um am Samstagnachmittag von Beginn an zu spielen.

Der gegen den FSV Mainz 05 noch gesperrte Karim Rekik wird dafür wieder ins Team kommen. Fraglich ist, ob dieser wieder von Beginn an spielt und wer dafür auf die Bank müsste. Ein Kandidat wäre wohl Fabian Lustenberger, der diese Saison allerdings sehr ordentliche Leistungen zeigt. Dass Pal Dardai bei seiner Auswahl in der Innenverteidigung endlich wieder „Bauchschmerzen“ hat, ist ein gutes Zeichen. Das Lazarett in der Abwehr hat sich langsam gelichtet.

Selke oder nicht Selke?

Etwas Verwirrung gab es Gestern in der Pressekonferenz von Hertha BSC, als es mehrere Nachfragen zum Fitnessstand von Davie Selke gab. Cheftrainer Pal Dardai hatte angedeutet, dass der junge Mittelstürmer früher als geplant wieder zur Verfügung steht. Am Freitag beim Abschlusstraining könne er möglicherweise wieder auf dem Trainingsplatz stehen. Nicht nur das: „Wenn er am Freitag mit uns voll trainieren kann, nehme ich ihn mit.“, fügte Dardai hinzu. Auf die Nachfrage der Journalisten, wie hoch die Chancen stehen würden, dass Selke mittrainiert, antwortete er lächelnd: „Die Hoffnung ist immer da.“


Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images

Sollte wider Erwarten der 24-Jährige gegen Freiburg doch in der Startelf stehen, wäre das eine Blitz-Rückkehr. Tatsächlich hatte man noch nach dem Samstag-Spiel eine längere Verletzung befürchtet. Eine gute Nachricht ist eine so schnelle Rückkehr von Selke so oder so. Mit fünf Torvorlagen und zwei eigenen Treffern in der Rückrunde ist er bisher maßgeblich am Erfolg der „alten Dame“ beteiligt.

Seinem Kapitän Vedad Ibisevic gab Pal Dardai jedoch unabhängig von Selke eine Einsatzgarantie für Samstag. Das gefällt unserem Freiburg-Experten Michael nicht: „Ich kann das jetzt nicht beschwören, aber gefühlt ist er einer aus der Kategorie Mario Gomez für den SC: ein Stürmer der in jedem Spiel gegen Freiburg trifft.“

Über das Spiel SC Freiburg – Hertha BSC haben sich auch Michael und Christophe mit Kevin Scheuren beim BuLiSpecial von Meinsportpodcast.de unterhalten. Hört rein!

Von der HSV-Bank zum Leistungsträger

Wenn wir schon bei der Offensive sind, lohnt sich erneut ein Blick auf unseren Gegner Freiburg. Michael sagt uns zunächst zum Spaß: „Och, die sind alle ganz harmlos (…) die Offensivspieler: lasst die mal ruhig alle durch, wenn sie in Richtung Tor unterwegs sind.“ Darauf fällt keiner rein, lieber Michael, denn im Sturm stehen bei den Breisgauern Luca Waldschmidt und Nils Petersen. Beide Spieler stehen aktuell bei sieben Treffern und werden wohl alles geben, um in der internen Torschützenstatistik die Nase vorn zu haben.


Foto: JOHN MACDOUGALL/AFP/Getty Images

Besonders der für fünf Millionen Euro von der HSV-Bank gekommene Luca Waldschmidt hat die Fans in Freiburg überrascht. Anfangs seien die Fans noch skeptisch gewesen, meint Michael. Doch jetzt „sehen alle (…), was das für ein Schnäppchen war, wenn man die teils irrsinnigen Transfersummen in letzter Zeit sieht. Dass er noch ein bisschen braucht und nicht jedes Spiel über 90 Minuten machen kann weil er einfach diesen Rhythmus noch nicht gewohnt ist ist auch klar, ich glaube dass wir in der nächsten Saison eventuell noch mehr Spaß mit ihm haben werden“, so Michael.

Kein Sonntagsspiel in Freiburg

Der Plan mit der Null Hinten wird also kein Selbstläufer für die Jungs von Pal Dardai. Michael tippt auf „ein knappes, aber total verdientes 2:1 für uns.“ Die Spieler in blau-weiß werden allerdings alles daran setzen, ein solches Ergebnis zu verhindern. Um es deshalb mit den Worten des Cheftrainers zu sagen: „Keine große Klappe haben, einfach hingehen, konsequent arbeiten.“ Ziel sind drei Punkte, mit denen Hertha sich weiter an die europäischen Plätze heranarbeiten will. Aktuell trennen die Berliner vier Zähler von Platz sechs.

Eine Botschaft für unsere Fans hat unser Freiburg-Experte auch noch: „Wichtig für alle Auswärtsfahrer: aus unerfindlichen Gründen findet das Spiel am Wochenende bereits am Samstag statt und ist nicht wie in den letzten Jahren durch die Spieltagsplaner der DFL oft am Sonntag angesetzt! Und wenn ihr im Gästeblock steht und euch zurecht ärgert wie furchtbar der ist: auch für euch bauen wir gerade ein neues Stadion!“

1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü