BundesligaVorbericht

1. FC Köln – Hertha BSC: Zwei Teams auf Systemsuche

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Selten hat ein Sieg für so wenig Euphorie und zugleich so viel Kopfschütteln gesorgt, wie es am letzten Samstag gegen Paderborn der Fall war. Anstelle von Erleichterung, die man ob des ersten Dreiers in der Saison eigentlich verspüren könnte, machte sich nach Abpfiff eher Kopfschütteln und Fassungslosigkeit aufgrund des gerade Gesehenen breit. Ohne den Hauch eines erkennbaren Plans zitterte sich Hertha BSC gegen Aufsteiger Paderborn zum Sieg. Allein Javairo Dilrosuns individueller Klasse war es zu verdanken, dass Hertha einen kleinen Befreiungsschlag landen konnte. Abgesehen vom Niederländer gab es in dieser Partie wenig, das Mut für die nächsten Wochen macht. Gegen einen Aufsteiger zur Halbzeit 1:9 Torschüsse zu verbuchen, spricht Bände. Auch die Tatsache, dass keiner der unzähligen Konter in der Schlussviertelstunde des zweiten Durchgangs ausgespielt wurde, verursacht Sorgenfalten. Welchen Plan Covic mit den Auswechslungen verfolgte, blieb – wie auch schon in den vorherigen Wochen – absolut unklar. Gepaart mit den jüngsten Berichten, nach denen es zwischen Covic und Teilen der Mannschaft einige Disharmonien gibt, sorgt dies dafür, dass der Stimmungsaufschwung, der nach der verheißungsvollen Vorbereitung sowie dem Unentschieden in München aufkam, längst passé ist. Stattdessen steht Hertha nun unter Zugzwang, den misslungenen Start gerade zu biegen. Eines ist dabei auch klar: Stellt sich der Erfolg ein, fällt auch alles andere leichter. Doch dafür sind die nächsten Wochen entscheidend. Mit Köln, Düsseldorf, Bremen, Hoffenheim und Union warten nun jeweils Gegner, die allesamt schlagbar sein sollten. Allerdings gilt dieses Prädikat aktuell auch für Hertha.

Vor dem Spiel gegen Köln haben wir uns mit Arne von effzeh.com über den Saisonstart der Kölner und die Geschehnisse der letzten Monate am Rhein unterhalten.

Köln und das undankbare Auftaktprogramm

Das Auftaktprogramm der Kölner hatte es in sich. (Quelle: Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images)

Für den kommenden Gegner aus Köln startete die Saison ähnlich bescheiden wie für Hertha. So stehen nach fünf Spielen bescheidene drei Zähler zu Buche. Dazu muss allerdings gesagt werden, dass unter den ersten Gegnern Gladbach, Dortmund, Bayern und Wolfsburg waren, die allesamt der Top 6 im Vorjahr angehörten. Daher kommt die Punkteausbeute wenig überraschend, wie auch Arne bestätigt: “Es war allen klar, dass das Auftaktprogramm nicht einfach werden würde. Im Prinzip sind die fünf Spiele genauso verlaufen, wie viele das erwartet hatten.“ Gerade aufgrund der Konstellation, das in Achim Beierlorzer nun ein neuer Trainer an der Seitenlinie steht, wäre es nicht von Nachteil gewesen, mit dem einen oder anderen Überraschungszähler für Ruhe zu sorgen. Schließlich wird es “in Köln da schneller unruhig […] als anderswo“, wie Arne betont. Daher gilt es für Köln, wie für Hertha auch, in den kommenden Wochen gegen die “schlagbaren“ Gegner Punkte zu holen, um möglichen Diskussionen vorzeitig Einhalt zu gebieten.

Die etwas andere Trainerentlassung

Dass es in der Medienhochburg Köln mit Zeitungen wie dem “Express“ heißer hergeht als anderorts, ist keine Neuigkeit. Nach dem letzten Aufstieg des “effzeh“ und einer Phase der stetigen Weiterentwicklung unter dem Duo Stöger/Schmadtke, mit dem Höhepunkt der Qualifikation für die Europa League, schien endlich Ruhe in das Umfeld einzukehren. Dann schaffte man es jedoch mit einzigartiger Geschwindigkeit, alles, was man sich so hart erarbeitete, binnen weniger Monate mit der Abrissbirne zu zerstören und am Ende des Tages wieder in der zweiten Liga zu landen. Auch dort wurde es nicht ruhiger. Trotz sechs Punkten Vorsprung wurde Cheftrainer Markus Anfang vor dem 32. Spieltag entlassen. Eine Entscheidung, die das Fanlager in zwei Parteien spaltete. Einerseits gab es jene, die den Schritt ob des quasi schon feststehenden Aufstiegs kritisierten. Auf der anderen Seite rieben sich viele an Anfang, der zu oft taktische Schwächen erkennen ließ und es trotz des für Zweitligaverhältnisse überragenden Kaders nicht vermochte, eine dominante Spielidee zu entwickeln. Zweifel wurden daher laut, ob es mit diesem Coach im Oberhaus gut gehen könnte. Die Verantwortlichen waren davon offenbar nicht überzeugt und zogen noch vor Saisonende die Reißleine. Arnes urteilt zu diesem Ablauf: “Die Entlassung von Markus Anfang war im damaligen Kontext irgendwo schon folgerichtig, auch wenn das außerhalb Kölns niemand verstanden hat. Ich habe in dieser Zeit auch weniger ihn, sondern die Strukturen um ihn herum kritisiert – ich hätte mir eher gewünscht, dass die Führungsebene Trainer und Mannschaft länger schützt, wenngleich es auch im Binnenverhältnis nicht mehr gestimmt hat.“ Auch hier zeigt sich wieder, welch große Herausforderung es ist, in einen Klub wie dem 1. FC Köln Ruhe zu bekommen. Ob dies mit dem neuen Chefcoach Achim Beierlorzer gelingt, bleibt abzuwarten.

Der Mann aus der RB-Schmiede

Achim Beierlorzer soll den 1. FC Köln wieder im Oberhaus etablieren.
(Quelle: Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images)

Achim Beierlorzer ist, wie viele der neuen Trainer in der Bundesliga, jemand, der für eine klare Spielidee steht. Geprägt durch seine Zeit bei RB Leipzig, wo er 2014 in der U17 begann, dann interimsweise Chefcoach und schließlich für ein Jahr Assistenztrainer der Profis wurde, bevorzugt Beierlorzer das starke Gegenpressing, das den Gegner früh unter Druck setzt. Auch beim SV Jahn Regensburg, den er bis zum Sommer trainierte, konnte man diesen Stil erkennen. Hier brachte er sich nachhaltig auf die Fußballlandkarte, indem er trotz der finanziell begrenzten Mittel zwei sehr erfolgreiche Jahre feierte. Getreu dem Motto “never change a running system“ soll es mit dieser Erfolgsformel nun auch in Köln funktionieren. Dazu meint Arne: “Die Umstellung auf diese Art von Fußball ist relativ einfach, weil die meisten Fußballer daran gewöhnt sind, im 4-4-2 zu spielen. Bei Beierlorzer gibt es klare Abläufe und Richtlinien, die auch unabhängig vom Gegner durchgezogen werden, was ich an sich schon ganz sympathisch finde. Die Passung zum Kader wurde durch den Zukauf von einigen Neuzugängen, die Laufstärke und Tempo mitbringen, gewährleistet – erfolgreich war das Ganze bisher nur in Phasen wie gegen Dortmund oder München. Der Sieg in Freiburg lag in seiner Entstehung nicht wirklich auf der Hand.“ Es bleibt also noch Luft nach oben. Daher betont Arne auch, dass er mit den Neuzugängen und insbesondere “Königstransfer“ Skhiri, der vor der Saison aus Montpellier kam, zufrieden sei. Jedoch gebe es “Nachbesserungsbedarf […] im Zusammenspiel und in der Entscheidungsfindung mit Ball.“ Die kommenden Spiele gegen Gegner auf Augenhöhe müssen demnach eine Verbesserung in diesen Bereichen zeigen.

Covic auf der Suche nach der Stammelf

Dass sich das neue System erst noch erproben muss, gilt für Hertha ebenso sehr wie für Köln. Dass Covic mit der Umsetzung seiner Ideen noch nicht zufrieden ist, zeigt sich unter anderem daran, dass er noch kein einziges Mal in dieser Spielzeit zweimal in Folge dieselbe Elf ins Rennen schickte. Auch die Formation mischte er dabei munter durch. In den vergangenen zwei Wochen fiel Kapitän Ibisevic dem Ganzen zum Opfer. Sein Kontrahent Selke vermochte es in dieser Zeit jedoch auch nur bedingt, Eigenwerbung zu betreiben. Anders stellt sich die Situation in der Innenverteidigung dar. Nachdem Karim Rekik in den ersten Spielen ganz und gar nicht überzeugte, rückte der genesene Boyata an seine Stelle und war sowohl gegen Mainz als auch Paderborn der Einzige, der in der Abwehrreihe positiv auffiel. Zwar musste der Belgier das Training am Dienstag mit Wadenproblemen frühzeitig abbrechen. Laut Covic handelt es sich hier aber, wie bei Grujic auch, nur um eine Vorsichtsmaßnahme. Ein Ausfall des WM-Dritten wäre in dieser Phase ein herber Nackenschlag.
Parallel zum Sturm stellt sich auch auf der 10 die Frage, wen Covic ins Rennen schicken wird. Nachdem der Kroate Spielmacher Duda gegen Paderborn zur Halbzeit auswechselte, fiel sein Ersatz Darida primär dadurch auf, dass er in der Schlussphase des Spiels reihenweise Konter vertändelte.
Es muss also vieles besser werden, will man den missratenen Saisonstart geradebiegen.

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Selten hat ein Sieg für so wenig Euphorie und zugleich so viel Kopfschütteln gesorgt, wie es am letzten Samstag gegen Paderborn der Fall war. Anstelle von Erleichterung, die man ob des ersten Dreiers in der Saison eigentlich verspüren könnte, machte sich nach Abpfiff eher Kopfschütteln und Fassungslosigkeit aufgrund des gerade Gesehenen breit. Ohne den Hauch eines erkennbaren Plans zitterte sich Hertha BSC gegen Aufsteiger Paderborn zum Sieg. Allein Javairo Dilrosuns individueller Klasse war es zu verdanken, dass Hertha einen kleinen Befreiungsschlag landen konnte. Abgesehen vom Niederländer gab es in dieser Partie wenig, das Mut für die nächsten Wochen macht. Gegen einen Aufsteiger zur Halbzeit 1:9 Torschüsse zu verbuchen, spricht Bände. Auch die Tatsache, dass keiner der unzähligen Konter in der Schlussviertelstunde des zweiten Durchgangs ausgespielt wurde, verursacht Sorgenfalten. Welchen Plan Covic mit den Auswechslungen verfolgte, blieb – wie auch schon in den vorherigen Wochen – absolut unklar. Gepaart mit den jüngsten Berichten, nach denen es zwischen Covic und Teilen der Mannschaft einige Disharmonien gibt, sorgt dies dafür, dass der Stimmungsaufschwung, der nach der verheißungsvollen Vorbereitung sowie dem Unentschieden in München aufkam, längst passé ist. Stattdessen steht Hertha nun unter Zugzwang, den misslungenen Start gerade zu biegen. Eines ist dabei auch klar: Stellt sich der Erfolg ein, fällt auch alles andere leichter. Doch dafür sind die nächsten Wochen entscheidend. Mit Köln, Düsseldorf, Bremen, Hoffenheim und Union warten nun jeweils Gegner, die allesamt schlagbar sein sollten. Allerdings gilt dieses Prädikat aktuell auch für Hertha.

Vor dem Spiel gegen Köln haben wir uns mit Arne von effzeh.com über den Saisonstart der Kölner und die Geschehnisse der letzten Monate am Rhein unterhalten.

Köln und das undankbare Auftaktprogramm

Das Auftaktprogramm der Kölner hatte es in sich. (Quelle: Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images)

Für den kommenden Gegner aus Köln startete die Saison ähnlich bescheiden wie für Hertha. So stehen nach fünf Spielen bescheidene drei Zähler zu Buche. Dazu muss allerdings gesagt werden, dass unter den ersten Gegnern Gladbach, Dortmund, Bayern und Wolfsburg waren, die allesamt der Top 6 im Vorjahr angehörten. Daher kommt die Punkteausbeute wenig überraschend, wie auch Arne bestätigt: “Es war allen klar, dass das Auftaktprogramm nicht einfach werden würde. Im Prinzip sind die fünf Spiele genauso verlaufen, wie viele das erwartet hatten.“ Gerade aufgrund der Konstellation, das in Achim Beierlorzer nun ein neuer Trainer an der Seitenlinie steht, wäre es nicht von Nachteil gewesen, mit dem einen oder anderen Überraschungszähler für Ruhe zu sorgen. Schließlich wird es “in Köln da schneller unruhig […] als anderswo“, wie Arne betont. Daher gilt es für Köln, wie für Hertha auch, in den kommenden Wochen gegen die “schlagbaren“ Gegner Punkte zu holen, um möglichen Diskussionen vorzeitig Einhalt zu gebieten.

Die etwas andere Trainerentlassung

Dass es in der Medienhochburg Köln mit Zeitungen wie dem “Express“ heißer hergeht als anderorts, ist keine Neuigkeit. Nach dem letzten Aufstieg des “effzeh“ und einer Phase der stetigen Weiterentwicklung unter dem Duo Stöger/Schmadtke, mit dem Höhepunkt der Qualifikation für die Europa League, schien endlich Ruhe in das Umfeld einzukehren. Dann schaffte man es jedoch mit einzigartiger Geschwindigkeit, alles, was man sich so hart erarbeitete, binnen weniger Monate mit der Abrissbirne zu zerstören und am Ende des Tages wieder in der zweiten Liga zu landen. Auch dort wurde es nicht ruhiger. Trotz sechs Punkten Vorsprung wurde Cheftrainer Markus Anfang vor dem 32. Spieltag entlassen. Eine Entscheidung, die das Fanlager in zwei Parteien spaltete. Einerseits gab es jene, die den Schritt ob des quasi schon feststehenden Aufstiegs kritisierten. Auf der anderen Seite rieben sich viele an Anfang, der zu oft taktische Schwächen erkennen ließ und es trotz des für Zweitligaverhältnisse überragenden Kaders nicht vermochte, eine dominante Spielidee zu entwickeln. Zweifel wurden daher laut, ob es mit diesem Coach im Oberhaus gut gehen könnte. Die Verantwortlichen waren davon offenbar nicht überzeugt und zogen noch vor Saisonende die Reißleine. Arnes urteilt zu diesem Ablauf: “Die Entlassung von Markus Anfang war im damaligen Kontext irgendwo schon folgerichtig, auch wenn das außerhalb Kölns niemand verstanden hat. Ich habe in dieser Zeit auch weniger ihn, sondern die Strukturen um ihn herum kritisiert – ich hätte mir eher gewünscht, dass die Führungsebene Trainer und Mannschaft länger schützt, wenngleich es auch im Binnenverhältnis nicht mehr gestimmt hat.“ Auch hier zeigt sich wieder, welch große Herausforderung es ist, in einen Klub wie dem 1. FC Köln Ruhe zu bekommen. Ob dies mit dem neuen Chefcoach Achim Beierlorzer gelingt, bleibt abzuwarten.

Der Mann aus der RB-Schmiede

Achim Beierlorzer soll den 1. FC Köln wieder im Oberhaus etablieren.
(Quelle: Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images)

Achim Beierlorzer ist, wie viele der neuen Trainer in der Bundesliga, jemand, der für eine klare Spielidee steht. Geprägt durch seine Zeit bei RB Leipzig, wo er 2014 in der U17 begann, dann interimsweise Chefcoach und schließlich für ein Jahr Assistenztrainer der Profis wurde, bevorzugt Beierlorzer das starke Gegenpressing, das den Gegner früh unter Druck setzt. Auch beim SV Jahn Regensburg, den er bis zum Sommer trainierte, konnte man diesen Stil erkennen. Hier brachte er sich nachhaltig auf die Fußballlandkarte, indem er trotz der finanziell begrenzten Mittel zwei sehr erfolgreiche Jahre feierte. Getreu dem Motto “never change a running system“ soll es mit dieser Erfolgsformel nun auch in Köln funktionieren. Dazu meint Arne: “Die Umstellung auf diese Art von Fußball ist relativ einfach, weil die meisten Fußballer daran gewöhnt sind, im 4-4-2 zu spielen. Bei Beierlorzer gibt es klare Abläufe und Richtlinien, die auch unabhängig vom Gegner durchgezogen werden, was ich an sich schon ganz sympathisch finde. Die Passung zum Kader wurde durch den Zukauf von einigen Neuzugängen, die Laufstärke und Tempo mitbringen, gewährleistet – erfolgreich war das Ganze bisher nur in Phasen wie gegen Dortmund oder München. Der Sieg in Freiburg lag in seiner Entstehung nicht wirklich auf der Hand.“ Es bleibt also noch Luft nach oben. Daher betont Arne auch, dass er mit den Neuzugängen und insbesondere “Königstransfer“ Skhiri, der vor der Saison aus Montpellier kam, zufrieden sei. Jedoch gebe es “Nachbesserungsbedarf […] im Zusammenspiel und in der Entscheidungsfindung mit Ball.“ Die kommenden Spiele gegen Gegner auf Augenhöhe müssen demnach eine Verbesserung in diesen Bereichen zeigen.

Covic auf der Suche nach der Stammelf

Dass sich das neue System erst noch erproben muss, gilt für Hertha ebenso sehr wie für Köln. Dass Covic mit der Umsetzung seiner Ideen noch nicht zufrieden ist, zeigt sich unter anderem daran, dass er noch kein einziges Mal in dieser Spielzeit zweimal in Folge dieselbe Elf ins Rennen schickte. Auch die Formation mischte er dabei munter durch. In den vergangenen zwei Wochen fiel Kapitän Ibisevic dem Ganzen zum Opfer. Sein Kontrahent Selke vermochte es in dieser Zeit jedoch auch nur bedingt, Eigenwerbung zu betreiben. Anders stellt sich die Situation in der Innenverteidigung dar. Nachdem Karim Rekik in den ersten Spielen ganz und gar nicht überzeugte, rückte der genesene Boyata an seine Stelle und war sowohl gegen Mainz als auch Paderborn der Einzige, der in der Abwehrreihe positiv auffiel. Zwar musste der Belgier das Training am Dienstag mit Wadenproblemen frühzeitig abbrechen. Laut Covic handelt es sich hier aber, wie bei Grujic auch, nur um eine Vorsichtsmaßnahme. Ein Ausfall des WM-Dritten wäre in dieser Phase ein herber Nackenschlag.
Parallel zum Sturm stellt sich auch auf der 10 die Frage, wen Covic ins Rennen schicken wird. Nachdem der Kroate Spielmacher Duda gegen Paderborn zur Halbzeit auswechselte, fiel sein Ersatz Darida primär dadurch auf, dass er in der Schlussphase des Spiels reihenweise Konter vertändelte.
Es muss also vieles besser werden, will man den missratenen Saisonstart geradebiegen.

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