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Adrian Ramos – als Niemand gekommen, als Liebling gegangen

Adrián Ramos war fünf Jahre lang für Hertha am Ball, stieg zwei Mal mit ab und wieder auf, ehe er sein Glück später beim BVB und beim FC Granada suchte. 65 Treffer gelangen dem Kolumbianer in seiner Berliner Schaffenszeit – Grund genug, einmal einen Blick zurück zu werfen.

21. November 2009, Berliner Olympiastadion. Vor 39.000 Zuschauern trifft der Europa-League-Teilnehmer und gleichzeitig Tabellenletzte Hertha BSC auf den VfB Stuttgart. Auch die Schwaben, der Sechste der Vorsaison, hinken mit dem 15. Tabellenplatz ihren Ansprüchen hinterher. Das Spiel zwischen zwei kriselnden Klubs geht torlos in die Pause, der VfB dominiert die erste Hälfte. Hertha-Trainer Friedhelm Funkel nutzt die Halbzeitpause für seinen ersten Wechsel: Für den Bulgaren Valeri Domovchiyski kommt der vor der Saison von CD América de Cali verpflichtete Adrián Ramos. Bereits 3 Minuten später trifft der Kolumbianer – zum ersten Mal überhaupt in der Bundesliga. Dem VfB gelingt noch der späte Ausgleich in der 81. Minute, Hertha hilft der Punkt nicht wirklich weiter – die Mannschaft schafft es bis zum Saisonende nicht mehr, den letzten Tabellenplatz zu verlassen und steigt somit ab.

Hohe Erwartungen an den Königstransfer

Sommer 2009. In der vorangegangen Saison ist Hertha dem Bundesliga-Titel sehr nahe gekommen, lag bis kurz vor Schluss gut im Rennen – um dann sogar noch die Qualifikation für die Champions League zu verpassen. Die Folge sind schmerzhafte Abgänge: Neben Innenverteidiger Josip Simunic verlassen auch die beiden Stürmer Andriy Voronin und Marko Pantelic Berlin. In der Vorsaison haben beide zusammen immerhin 25 Tore erzielt.

Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Ersatz muss her. Das Problem: Hertha hat kaum Geld für Neuzugänge. Einzig Simunic spült im Sommer ordentlich Geld in die Kassen, während Pantelic ablösefrei nach Amsterdam wechselt und Voronin nach seiner Leihe zum FC Liverpool zurückkehrt. Not macht ja bekannterweise erfinderisch und so verpflichtet Hertha neben dem Polen Artur Wichniarek (13 Tore für Arminia Bielefeld in der Bundesliga-Saison 2008/2009) Adrián Ramos von CD América de Cali aus Kolumbien. Stolze zwei Millionen Euro kostet der kolumbianische Neuzugang insgesamt und wird damit zum blau-weißen Königstransfer des Sommers.

Zum Zeitpunkt der Verpflichtung ist Ramos 23 Jahre alt, steht an der Schwelle zwischen Talent und Profi im besten Fußballalter. Favre beschreibt den Kolumbianer kurz nach der Verpflichtung als „Stürmer mit viel Charakter, der gut läuft und dahin geht, wo es auch mal weh tut“. Zum Beispiel in die zweite Liga.

Ramos Tore reichen nicht

Dabei zeigt Ramos bereits in seiner ersten Saison bei Hertha, dass man sich auf ihn verlassen kann. Zehn Tore und fünf Vorlagen in 29 Bundesliga-Spielen gelingen ihm in seiner Debütsaison in Blau-Weiß, damit ist er an fast der Hälfte der mickrigen 34 Tore beteiligt, die Hertha in dieser Seuchensaison erzielt. Im Gegensatz zu anderen Fan-Lieblingen wie Arne Friedrich oder Lukasz Pisczek geht Ramos nach seiner überzeugenden Bundesliga-Debütsaison mit Hertha den schwierigen Weg in die zweite Liga mit – und das trotz angeblicher Angebote von Ajax, Twente oder Hoffenheim.

Ramos besticht vor allem durch seine Flexibilität und seine vielen Stärken: Der Kolumbianer kann neben der Position im Sturmzentrum auch als linker oder rechter Flügelspieler auflaufen. Für einen Mittelstürmer bringt er alles mit, was einen Spieler auf dieser Position idealerweise asuzeichnet: Ramos ist dank seines Tempos ein guter Konterspieler, mit seinen technischen Fähigkeiten und seiner Spielintelligenz kann er Hertha aber auch im Ballbesitzspiel helfen. Durch seine Physis und Kopfballstärke ist er zudem ein guter Abnehmer für Flanken und Standards. Auch in der Defensivarbeit ist Ramos fleißig und mit viel Einsatz dabei, er verfügt über ein insgesamt sehr komplettes Skillset, das man bei Stürmern eher selten findet.

Abstieg, Aufstieg, repeat

Als bester Hertha-Torschütze hat Ramos in der Folgesaison großen Anteil daran, dass den Berlinern der direkte Wiederaufstieg gelingt. Mit 15 Toren reicht es zwar nicht für Platz eins in der Torjägerliste (ein gewisser Nils Petersen lief ihm mit 25 Toren den Rang ab), aber mit zusätzlichen zehn Assists ist Ramos einmal mehr der blau-weiße Topscorer. Bereits in seiner zweiten Saison bestätigt der Kolumbianer seine Leistungen und wird zu einem der Aushängeschilder für dem Hertha-Kader.

Foto: Thomas Starke/Bongarts/Getty Images

Spätestens als Hertha ein Jahr darauf nach der Relegation in Düsseldorf ein zweites Mal in drei Jahren absteigt, rechnen eigentlich alle mit einem Ramos-Abgang. Einmal mehr war er über die Saison gesehen Herthas bester Offensivakteur – in diesem Transfersommer wird unter anderem Werder Bremen, Schalke und dem FC Fulham Interesse an Kolumbiens Nationalspieler nachgesagt. Doch dieser entscheidet sich anders, geht ein weiteres Mal mit in Liga zwei und wird spätestens jetzt zu einem der Berliner Fanlieblinge schlechthin. 

Die Saison 2012/2013 ist bereits Ramos’ vierte Saison in Blau-Weiß, bisher war er in jeder Spielzeit Herthas Topscorer. Doch das ändert sich nun: Mit 11 Toren und 9 Vorlagen liefert Ramos zwar einmal mehr und hilft mit, das Ziel Wiederaufstieg zu erreichen – allerdings nur im Schatten von Ronny, der in dieser Saison alles überragt und 18 Tore erzielt. In vier Jahren hat Adrián Ramos seinen Arbeitgeber eigentlich nur von der schlechtesten Seite kennengelernt: Als Fahrstuhlmannschaft, die permanent den eigenen Ansprüchen hinterherhinkt. Turbulenzen, Unruhe und Ungeduld sind ständige Begleiter, nur wenige Spieler bleiben Hertha über diese Jahre treu – diese wenigen sind dafür umso beliebter bei den Fans (neben Ramos u. a. Fabian Lustenberger).

Das Meisterstück – und der Abschied

Unter Trainer Jos Luhukay ist Hertha nach dem zweiten Wiederaufstieg ein unangenehmer Gegner für jeden anderen Bundesligisten – dass der Kolumbianer mit der Nummer 20 seit Jahren an Herthas größeren und kleineren Erfolgen immer beteiligt ist, ist auch international zur Kenntnis genommen worden: Neben Arsenal gelten auch Atlético Madrid und die AS Monaco zeitweise als an einer Verpflichtung Ramos interessiert. Doch eine letzte Saison verbringt der treue Stürmer noch in Berlin, für ihn persönlich soll es eine Rekordsaison werden. 16 Treffer verbucht er in 32 Bundesligaspielen – und erregt das Interesse des BVB, wo er nach dem Klassenerhalt mit Hertha ab Sommer 2014 gemeinsam mit Ciro Immobile den zum FC Bayern abgewanderten Robert Lewandowski ersetzen soll. 9,7 Millionen Euro ließen sich die Schwarz-Gelben die Dienste des Kolumbianers kosten, der in 79 Spielen für sie 19 Tore erzielen sollte.

Foto: Martin Rose/Bongarts/Getty Images

Die Highlights aus Ramos letzter (und bester) Hertha-Saison noch einmal zum Erinnern: https://www.youtube.com/watch?v=41qjads7Pho

Am Ende seiner Berliner Zeit ist der Stürmer – ähnlich wie wohl auch die meisten Fans – wehmütig und verabschiedet sich emotional: “Ich möchte allen sagen, dass Hertha BSC mein Herz gehört, auch wenn ich bald woanders spiele.” Mit seinen insgesamt 65 Pflichtspieltreffern für die Blau-Weißen ist Ramos bis heute der siebtbeste Torschütze der Hertha-Geschichte. Als Nachfolger verpflichtet Hertha neben Julian Schieber, der im Tausch vom BVB kommt, im August 2014 einen Champions-League-Sieger aus der Elfenbeinküste: Salomon Kalou. Dieser sollte ebenfalls eine kleine Ära bei der “alten Dame” prägen.

Ramos ist mit nun 34 Jahren übrigens zu seinem Jugendverein CD América de Cali in Kolumbien zurückgekehrt. Sein Europa-Abenteuer endete somit nach zehn Jahren und insgesamt drei Stationen (Hertha, BVB, Granada in Spanien) – bei jeder einzelnen hat Ramos seine Spuren hinterlassen.

[Titelbild: JOHN MACDOUGALL/AFP via Getty Images]

Adrián Ramos war fünf Jahre lang für Hertha am Ball, stieg zwei Mal mit ab und wieder auf, ehe er sein Glück später beim BVB und beim FC Granada suchte. 65 Treffer gelangen dem Kolumbianer in seiner Berliner Schaffenszeit – Grund genug, einmal einen Blick zurück zu werfen.

21. November 2009, Berliner Olympiastadion. Vor 39.000 Zuschauern trifft der Europa-League-Teilnehmer und gleichzeitig Tabellenletzte Hertha BSC auf den VfB Stuttgart. Auch die Schwaben, der Sechste der Vorsaison, hinken mit dem 15. Tabellenplatz ihren Ansprüchen hinterher. Das Spiel zwischen zwei kriselnden Klubs geht torlos in die Pause, der VfB dominiert die erste Hälfte. Hertha-Trainer Friedhelm Funkel nutzt die Halbzeitpause für seinen ersten Wechsel: Für den Bulgaren Valeri Domovchiyski kommt der vor der Saison von CD América de Cali verpflichtete Adrián Ramos. Bereits 3 Minuten später trifft der Kolumbianer – zum ersten Mal überhaupt in der Bundesliga. Dem VfB gelingt noch der späte Ausgleich in der 81. Minute, Hertha hilft der Punkt nicht wirklich weiter – die Mannschaft schafft es bis zum Saisonende nicht mehr, den letzten Tabellenplatz zu verlassen und steigt somit ab.

Hohe Erwartungen an den Königstransfer

Sommer 2009. In der vorangegangen Saison ist Hertha dem Bundesliga-Titel sehr nahe gekommen, lag bis kurz vor Schluss gut im Rennen – um dann sogar noch die Qualifikation für die Champions League zu verpassen. Die Folge sind schmerzhafte Abgänge: Neben Innenverteidiger Josip Simunic verlassen auch die beiden Stürmer Andriy Voronin und Marko Pantelic Berlin. In der Vorsaison haben beide zusammen immerhin 25 Tore erzielt.

Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Ersatz muss her. Das Problem: Hertha hat kaum Geld für Neuzugänge. Einzig Simunic spült im Sommer ordentlich Geld in die Kassen, während Pantelic ablösefrei nach Amsterdam wechselt und Voronin nach seiner Leihe zum FC Liverpool zurückkehrt. Not macht ja bekannterweise erfinderisch und so verpflichtet Hertha neben dem Polen Artur Wichniarek (13 Tore für Arminia Bielefeld in der Bundesliga-Saison 2008/2009) Adrián Ramos von CD América de Cali aus Kolumbien. Stolze zwei Millionen Euro kostet der kolumbianische Neuzugang insgesamt und wird damit zum blau-weißen Königstransfer des Sommers.

Zum Zeitpunkt der Verpflichtung ist Ramos 23 Jahre alt, steht an der Schwelle zwischen Talent und Profi im besten Fußballalter. Favre beschreibt den Kolumbianer kurz nach der Verpflichtung als „Stürmer mit viel Charakter, der gut läuft und dahin geht, wo es auch mal weh tut“. Zum Beispiel in die zweite Liga.

Ramos Tore reichen nicht

Dabei zeigt Ramos bereits in seiner ersten Saison bei Hertha, dass man sich auf ihn verlassen kann. Zehn Tore und fünf Vorlagen in 29 Bundesliga-Spielen gelingen ihm in seiner Debütsaison in Blau-Weiß, damit ist er an fast der Hälfte der mickrigen 34 Tore beteiligt, die Hertha in dieser Seuchensaison erzielt. Im Gegensatz zu anderen Fan-Lieblingen wie Arne Friedrich oder Lukasz Pisczek geht Ramos nach seiner überzeugenden Bundesliga-Debütsaison mit Hertha den schwierigen Weg in die zweite Liga mit – und das trotz angeblicher Angebote von Ajax, Twente oder Hoffenheim.

Ramos besticht vor allem durch seine Flexibilität und seine vielen Stärken: Der Kolumbianer kann neben der Position im Sturmzentrum auch als linker oder rechter Flügelspieler auflaufen. Für einen Mittelstürmer bringt er alles mit, was einen Spieler auf dieser Position idealerweise asuzeichnet: Ramos ist dank seines Tempos ein guter Konterspieler, mit seinen technischen Fähigkeiten und seiner Spielintelligenz kann er Hertha aber auch im Ballbesitzspiel helfen. Durch seine Physis und Kopfballstärke ist er zudem ein guter Abnehmer für Flanken und Standards. Auch in der Defensivarbeit ist Ramos fleißig und mit viel Einsatz dabei, er verfügt über ein insgesamt sehr komplettes Skillset, das man bei Stürmern eher selten findet.

Abstieg, Aufstieg, repeat

Als bester Hertha-Torschütze hat Ramos in der Folgesaison großen Anteil daran, dass den Berlinern der direkte Wiederaufstieg gelingt. Mit 15 Toren reicht es zwar nicht für Platz eins in der Torjägerliste (ein gewisser Nils Petersen lief ihm mit 25 Toren den Rang ab), aber mit zusätzlichen zehn Assists ist Ramos einmal mehr der blau-weiße Topscorer. Bereits in seiner zweiten Saison bestätigt der Kolumbianer seine Leistungen und wird zu einem der Aushängeschilder für dem Hertha-Kader.

Foto: Thomas Starke/Bongarts/Getty Images

Spätestens als Hertha ein Jahr darauf nach der Relegation in Düsseldorf ein zweites Mal in drei Jahren absteigt, rechnen eigentlich alle mit einem Ramos-Abgang. Einmal mehr war er über die Saison gesehen Herthas bester Offensivakteur – in diesem Transfersommer wird unter anderem Werder Bremen, Schalke und dem FC Fulham Interesse an Kolumbiens Nationalspieler nachgesagt. Doch dieser entscheidet sich anders, geht ein weiteres Mal mit in Liga zwei und wird spätestens jetzt zu einem der Berliner Fanlieblinge schlechthin. 

Die Saison 2012/2013 ist bereits Ramos’ vierte Saison in Blau-Weiß, bisher war er in jeder Spielzeit Herthas Topscorer. Doch das ändert sich nun: Mit 11 Toren und 9 Vorlagen liefert Ramos zwar einmal mehr und hilft mit, das Ziel Wiederaufstieg zu erreichen – allerdings nur im Schatten von Ronny, der in dieser Saison alles überragt und 18 Tore erzielt. In vier Jahren hat Adrián Ramos seinen Arbeitgeber eigentlich nur von der schlechtesten Seite kennengelernt: Als Fahrstuhlmannschaft, die permanent den eigenen Ansprüchen hinterherhinkt. Turbulenzen, Unruhe und Ungeduld sind ständige Begleiter, nur wenige Spieler bleiben Hertha über diese Jahre treu – diese wenigen sind dafür umso beliebter bei den Fans (neben Ramos u. a. Fabian Lustenberger).

Das Meisterstück – und der Abschied

Unter Trainer Jos Luhukay ist Hertha nach dem zweiten Wiederaufstieg ein unangenehmer Gegner für jeden anderen Bundesligisten – dass der Kolumbianer mit der Nummer 20 seit Jahren an Herthas größeren und kleineren Erfolgen immer beteiligt ist, ist auch international zur Kenntnis genommen worden: Neben Arsenal gelten auch Atlético Madrid und die AS Monaco zeitweise als an einer Verpflichtung Ramos interessiert. Doch eine letzte Saison verbringt der treue Stürmer noch in Berlin, für ihn persönlich soll es eine Rekordsaison werden. 16 Treffer verbucht er in 32 Bundesligaspielen – und erregt das Interesse des BVB, wo er nach dem Klassenerhalt mit Hertha ab Sommer 2014 gemeinsam mit Ciro Immobile den zum FC Bayern abgewanderten Robert Lewandowski ersetzen soll. 9,7 Millionen Euro ließen sich die Schwarz-Gelben die Dienste des Kolumbianers kosten, der in 79 Spielen für sie 19 Tore erzielen sollte.

Foto: Martin Rose/Bongarts/Getty Images

Die Highlights aus Ramos letzter (und bester) Hertha-Saison noch einmal zum Erinnern: https://www.youtube.com/watch?v=41qjads7Pho

Am Ende seiner Berliner Zeit ist der Stürmer – ähnlich wie wohl auch die meisten Fans – wehmütig und verabschiedet sich emotional: “Ich möchte allen sagen, dass Hertha BSC mein Herz gehört, auch wenn ich bald woanders spiele.” Mit seinen insgesamt 65 Pflichtspieltreffern für die Blau-Weißen ist Ramos bis heute der siebtbeste Torschütze der Hertha-Geschichte. Als Nachfolger verpflichtet Hertha neben Julian Schieber, der im Tausch vom BVB kommt, im August 2014 einen Champions-League-Sieger aus der Elfenbeinküste: Salomon Kalou. Dieser sollte ebenfalls eine kleine Ära bei der “alten Dame” prägen.

Ramos ist mit nun 34 Jahren übrigens zu seinem Jugendverein CD América de Cali in Kolumbien zurückgekehrt. Sein Europa-Abenteuer endete somit nach zehn Jahren und insgesamt drei Stationen (Hertha, BVB, Granada in Spanien) – bei jeder einzelnen hat Ramos seine Spuren hinterlassen.

[Titelbild: JOHN MACDOUGALL/AFP via Getty Images]
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